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halLend ungewöhnlich groß, bei ziemlich ununter-brochen vvehendem Oltwinde. Das BarometerHand niedrig au den Orten, die milde Luft hatten.
Aber auch im weltlichen Deutfchland, in derSchweiz und in Ungarn wurde es fchon am 3 . Ja-nuar wieder kälter; diele Zunahme der Kälte er-ftreckte lieh bis nach Rom und Mafra, und dieleOrte hatten, fo wie der Gotlhard und Marfeilleam 9. oder 10. Januar ihre größte Kälte. Nord-und Oftwind waren lierrfchend.
Vom 10. Januar an fcheint nun allgemein mil-deres Weiter mit Eidlichem und weltlichem Winde■eintreten zu wollen; es wird in Copenhagen, Berlinund Ofen und fo auch in Rom fortwährend wär-mer; aber eine neue kurze Kälte tritt in Stock-holm und Petersburg am 1 2. Januar, in Mannheimam i 3 . Jan.', in Rochelle am 1 3 . u. i 4 . Jan., inMarfeille am 1 4 . Jan. ein, und erft vom 1 4 . anwird es nun allgemein wärmer, und kömmt zumTbauwetter. Diefe kurze Kälte gibt einen neuenBeweis,' in Welcher Verbindung offenbar die Wit-terungs-Ereignille entfernter Gegenden mit ein-ander liehen; denn diefe Zunahme der Kälte traffall gleichzeitig an jenen Orten ein, obgleich eineMittheilung im eigentlichen Sinne nicht Statt findenkonnte, indem die zwifchenliegendcn Orte nichtsdavon empfanden.
Die großen Ungleichheiten, die auch in dieferZeit Statt fanden, verdienten wohl noch eine forg-fältigerc Betrachtung. Allerdings hatte Mannheim,wo die Kälte am 12. und « 3 . Jan. fo heftig war,Nordwind, Halt daß der Südwelt im öß'fchenDeutfchland herrfohle, und man kann jenen Oft-wind aus dem vorzüglich am 11. Jan. von Berlinbis Ofen mehr als am Rhein hoben ßaromelerftaudeerklären, aber dannoch erhallt daraus nicht, wie