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hohn bis an die Alpen und bis nach Rochelle fielin dielen Tagen Regen und Sclniee in greiser Menge;vom 10. bis 20. November in Rocbelle 29 Linien,in Mannheim 20 Lin., in Miltelburg 43 Lin., inGöllingen 34 Lin., in Sagan 20 Lin., iii Regens-barg 68 Lin.-, l’o dafs man iur jeden Punct dieferganzen Gegend wohl 2 bis 2^ Zoll Regen an gebenkann. Rechne ich alfo die Gröise der Lander, wofo Itarker Regen fiel, auch nur auf 2 0,oooQuadrat-lneilen (ich könnte lie wohl dreilt auf 30,000 an-fetzen), fo bildete fich hier eine Wallermaffe von2 Billionen Cubikfufs oder von 1 Sechstel Cubik-Meile, und das Barometer mufste fchou wegendiefer herabftiirzenden AVafl'ermafle von etwa 28Linien hoch, in diefer ganzen Gegend 2 Linienfallen.
Betrachtungen dielen Art zeigen uns alfo eini-germafsen den Zufammenliang der Witterung imGrofsen, und obgleich wir über die Urfache der'Erfclieinungen, warum im Norden und im Südendas Barometer höher Rand, als in den mittlern Ge-genden, nicht belehrt werden, auch keineswegesein 6 Linien betragendes Fallen des Barometersdurch die heftigen Regen erklärt wird, fo ift dochfchon etwas gewonnen, wenn vir auf diefe Weifedie Wilt.erungs -Eroignid'e im Zufammenhauge be-urlheilen lernen.
Die heftigen Regen endigen lieh mit einem am20. an mehreren Orlen beobachteten Sturme undmit Gewittern in Dijon, Padua und Rom. Eswird jetzt von Stockholm bis nach R.ochel!e plötz-lich auffallend kalt, und der Nord- und Nordoft-wiud fangt an den meiften Orten au vorherrfchendzu werden, obgleich er noch oft mit Weftwind ab-
W'echfelt. Am 20. November lieht das Barometer
bei itürmifchem Weliwinde im miUlern Deutfch-
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