Nebel Beftandtlieile enthielt, die den Pflanzen febäd-licli waren, konnte man aus dem unangenehmenGefchmacke des in den Nächten vom.26.lj. 28. Junibei Narboune gefallenen Thaues, und aus ähnli-eben Umftänden Icliliefsen. Im Neapolitanifehenfoll der Nebel auf den Blättern einen Niederfchlagabgefetzt haben, den mau eifenhaltig fand u. f. w.Man vermulhele aus mehreren Umftänden, dafs' der Nebel etwas von fcliweflichtfaurem Gas ent-halte, und fand vorzüglich in Des V asquiers Beob-achtungen über feinen Einflufs auf die Farben derfrifchgefärbten Cattune, eine Beftätigung dieferVermuthung.
Woher er entftanden fey, darüber ift manganz in Ungewifsheit geblieben. Melanderlijelmfchreibt ihn gröfstentheils der anhaltenden Hitzezu andre glaubten, er fey aus Calabrieu her, alseine Folge der dortigen Erdbeben gekommen; audreleiteten ihn von dem in Juni ausgebrochenen Erd*brande in Island her. Dafs er ßch von jenen Ge-genden her zu uns fortgepflanzt oder ausgebreitethabe, ift wohl minder wahrfclieiulich, da er vomUfer der Nord fee bis jenfeits der Alpen faft gleich-zeitig entftand; aber dafs die grofsen Revolutionenim Innern der Erde, welche feit dem Febr. fo heftigeErd-Erfchlitterungen in Italien, und im Juni Erd-beben und Erdbrände in Island hervorbrachte, auchin dem übrigen Europa das Hervorbreche^ einesrauchartigen Dunltes aus der Erde bewirken konnte,ift gar nicht unglaublich, obgleich man nirgendsein Rauchen der Erde bemerkt hat, und Toaldoausdrücklich bemerkt, der Nebel fey aus der ho-hem Atmofphäre herabgekommen. Auf jeden Fallfcheinen die ungleiche Befchaffenheit des Nebels anverfchiedenen Orten, und die ungleichen Verände-rungen, die er gleichzeitig an verfchiedenen OrLen