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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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riten, dafs ein von Norwegen nach Holland fah-rende!' Schiffer, der am i 9. Juni dort abreifle undam 2. Jitli hier ankam, lieh vom 25 - bis 3 o. Junivom dicklten Nebel umgeben fand. In Englandwar er eben fo dick als auf dem Continent. DerNebel erltreckte lieh au mehrern Tagen bis .überdie hochfiten Alpen, denn auf dem Gotthard, aufdem Saleve, auf dem 6200 Fuß hohen Ventouxund auf den Alpen der Dauphine in 1 0,000 FufsHöhe hat man ihn beobachtet; doch hat man zuandrer Zeit die Spitzen der Alpen darüber hervor-ragend gefehen, während ihr Fufs vom Nebel ver-deckt war. In einigen Gegenden fcheint er fichnicht fo hoch hinauf ausgedehnt zu haben; dennMarcorelle fagt, bei Narbonne habe er nicht dieHöbe von 4 00 Toifen erreicht, habe daher mitder Gegend der Almofphäre, wo Gewitter entliehen, jin keiner Verbindung geftandeu, und diefem Um-Itande müffe man es zufchreiben, dafs die dorligeGegend wenig Gewitter hatte. Dagegen fandToaldo, dafs er nicht bis zur Erde herabging, fon-derii aus den hohem Tlieilen der Atmofphäre zukommen fehlen, und fo fcheint er fich auch inRom gezeigt zu haben.

Weder Stürme noch Regen vertrieben dentrocknen Nebel, felbft als es am 20. Juni in Fra-neker fo heftig regnete, dafs in einer halben Stunde20 Enden hoch Regen fiel, dauerte er fort; dochglaubte man allemal einige Abnahme des Nebelsnach Gewittern zu bemerken. Die Winde warenmeiltens nördlich, aber an vielen Orten herrfchtefaft in der ganzen Zeit.Wiudftille.

Wenn man die Beobachtungen fämmtlich ver-gleicht, fo ergibt fich ziemlich allgemein, dafs derNebel vom 16., 17. oder 18. Juni all überall anDicke zunahm, und. £0 bis beinahe gegen das Ende