Witterung Die Wärme-Aenderungen find in diefer ZeitTy"Juu'i 1)15 wenig iibereinftimmend. Während es in J 3 eriiuvom 5 . his g. Juni kälter wird, ohne Zweifel alsFolge der Gewitier am 4 . und 5 . Juni, nahm dieWärme dagegen zu in den nördlichen Gegenden,wo es heiter blieb, und auch in Malra, wo eben-falls heitres Weiter war. Man fielit hieraus, undaus mehrern fclion früher erwähnlen Fällen, dafsdie nach Gewittern folgende Abkühlung der Luftfich nicht 1 b lehr weit erlireckt. Vom 8. bis i i.Juni nahm die Wärme in den nördlichen Gegen-den bei trüber Luft und nach einem Gewitter inPetersburg fehr ab. Auch inMafra ward es kühler.In den übrigen Gegenden blieb die W ärme ziemlichgleich. Nach dem 11. Juni nahm überall, nur inMafra nicht, die Wärme zu, und erreichte inFrankreich und auf dem Gotthard am l 4 . Juni,in Deutfcliland und Ungarn am l 5 ., in Dänemarkund Italien am 16 , in Petersburg am 17. ihrenhöchlten Grad, fo dafs das Steigen der Wärme undauch die dann folgende Kälte in den nördlichen undölilichen Gegenden fpäter ein tritt.
Im füdlichen Deutfcliland waren diefe Tagegrüfistentheils trübe und regnigt, im nördlichenDeutfcliland war es wenigftens abwechfelnd heiter,und eben das gilt von den nördlichem Ländern.Auch in Italien wechfclten trübe Tage mit heilen!ab; auf dem Gotthard und in Frankreich hatte trü-bes Wetter das Uehergewicht und in Mafra war esfeit dem 10. Juni anhaltend trübe. Gewitter wa-ren in allen Gegenden von Europa, vorzüglich am1 5 . an vielen Orten.
Um die Barometerftände nicht immer mit er-müdender Weitläuftigkeit durchzugehen, will ichnur Folgendes bemerken. Das Barometer fland biszum 1 5 . Juni faft immerfort niedriger inTornea all