lelhohe. Da das Barometer in Tornefi an den fol-genden Tagen bedeutend fiel, in Stockholm undSpydbcrgu aber bis zuin 2. Juni gleich hoch blieb,Jo war ein Südweiiwind in dielen Gegenden, Iowie man ihn‘in Petersburg und Stockholm beob-achtete, ganz dem UnteiTcliiede des Drucks ange-jnellbu. ln Copenhagen und im nördlichenDeutfchland blieb der Wind beitändig Nord undOft bis zum 4. Juni, wie es dem hohem Baronie*terftaude in den nördlich von Dänemark undDeutfchland liegenden Gegenden angemefleu war;im ftidlichen Deutfchland war der W T ind unbe*ftändig und auch der Barometeritand in ganzDeutfchland wenig verfchieden. Am 5. fing dasBarometer im nordweltlichen Deutfchland au harkzufteigen, daher der Wind in Deutfchland nachWelten ging, während er in Copenhagen noch biszum 6. ölUicli blieb, und aueli in Stockholm wie-der öftlich wurde feit in Torneä das Barometerwieder gediegen war.
Auf dem Gotthard und in Marfeille waren dieTage vom 5- bis 7* Juni liilrmifche Tage. DerWeftwind auf dem Gotthard ilt dem in Padua nie-drigem Barometerhande ganz angemeffen; denn esftaud inuner in Padua 3 bis 4 Lin. mehr unter demMittel als auf dem Gotthard, und in Dijon etwashöher als auf dem Gotthard über dein Mittel.Etwas Aelmliches mochte in der Nähe von Mar-feille der Fall fevn, wo es uns an Nachrichtenfehlt.
Am 6. fcheint in Göttingen ein kurz dauern-der Sturm, ohne Zweifel ein Gewilterfturm , getobtzu haben, den wir nicht aus ungleichem Luft*druck erklären dürfen, hindern zu deffen Liklä-ru ug uns nur genaue Beobachtung der Wolkenführen könnte*