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fchiedenen Orten verfchieden ift. Es läfst lieh mitgroßer Wahrfcheinlichkeit vermuthen, dafs geradehei Gewitterluft dies am meidender Fall feyn mag,und dafs eine Gefellfchaft von Beobachtern an naheliegenden Orten vorzüglich die Gewitlerlagezu recht vollltändigen Beobachtungen benutzenmüfsten.
Unfere Beobachtungen geben indefs an diefenTagen noch mehreres an, was merkwürdig ift.Dahin gehört der fehr durmifche Nordweltwind.welcher in Marfeille und auf dem Gotthard in die-fen Tagen lierrfchte. In Marfeille mufs man ihnvielleicht als einen Landwind anfehen, der die er-kältete Luft nach dem Meere zu führte; denn esilt nicht unwahrfcheinlich, dafs die Luft über demMeere weniger abgekiihlt war. Mit den Barorne-terdänden dimmt diefer Sturrfi in fo fern, als al-lerdings in Padua am 22. das Barometer 2 Linientiefer unter dem Mittel, als auf dem Gottharddand; aber vielleicht war auch die fo fehr erkälteteLuftfchicht in den Alpen fcliwerer als die tieferliegenden Luftfchicht en, und fo konnte diefer Windauf die Art entliehen, wie es Volta bei den kaltenWinden vermuthet, die nach Gewittern folgen.Eine allgemeine Neigung zu wedlichem Windemufste indefs im füdlichen Deutfchland ganz be-dimmt Statt ßnden, da in Ofen und Wien derLuitdruck 2 Lin. fchwächer als in München, inMünchen immer noch 2 Linien fchwächer als inDijon war. Im nördlichen Deutfchland dauerteeine Tendenz zu Nordwinde fort.
Anzumerken id hier noch, dafs man am 21.April, a us den in Genf und auf dem Gotthard beob-achteten Barometerftänden, den Gotthard bei Be-folgung der gewöhnlichen Rechnungsregeln vielzu hoch, am 2 3 . viel zu niedrig in Vergleichung