der Winde und manche kleine Um Hände rechtforgfällig anmerken, und lieber wenige Monaterecht eifrig, als Jahre lang mit inillelmäfsige raI'leilse beobachten-, aber dann würden wir auchgewifs felir wichlige AuffchlülTe durch folche ver-einigte Bemühungen erhalten.
Am 20. April lind die Gewitter vorzüglich inder Gegend von München, Mannheim, Wiirzburghäufig, und hier lieht das Barometer allerdingsziemlich niedrig; aber eben fo niedrig lieht es bisnach Güttingen und Mittelburg, wo von keinenGewittern die Rede ilt. Das Barometer erreichterlt feinen tiefflen Stand am 2 1. und 22., nachdemdie Gewitter an jenen Orten und auch in Paduaund Dijon vorüber find. In den nördlichen Ge-genden ilt es indefs bis zum 21. gediegen, fo dafses am 2 1. Mittags in Tornea mehr als d Lin. zuhoch gegen Copenliagen lieht; dann fteigt es inCopenhagen und Stockholm, auch in Berlin, währendes. in Petersburg bedeut end und in Tornea ein w enigfällt. Im Tödlichen Deutfchland fällt es bis zum 22,,und an diefem Tage Mittags lieht es in Tornea undStockholm ziemlich gleich, nämlich 4 -J-L. über demMittel, in Copenhagen auf dem Mittel, in Götiingcn,Berlin, Diiffeldorf 1 \ L. unter dem Mittel, in Mit-telburg, Mannheim, Würzburg, München, Prag,Sagau 2 bis 2J Lin. unter dem Mittel, in Wienund Ofen etwa 4 -| Lin. unter dem Mittel, in Ita-lien 4 bis 5 Lin. unter dem Mittel. Der Windzeigt im Allgemeinen eine Harke Neigung, nachNorden und Ol'ten zu gehen, obgleich noch mancheOrte Wefiwirid behalten. Aber da auch in denBarometerHänden wieder viele Ungleichheiten Stattfinden, und alfo offenbar örtliche Verfchiedcnhei-ten Eiuflufs hatten, fo ilt es nicht zu verwundern,wenn auch der Wind veränderlich und an rer-