— i4o —
jemals. Niehl fo gut ftimml damit der Barometer,i'taud des weftlich liegenden Spydberga, welcherimmer höher als in Stockholm war, und ich willes gar nicht ableugnen, dafs aus (liefern und ähnli-chen Beifpielen, die ich immer forgfallig anfuhre,Einwürfe gegen jenen Zufammenhang können her-geuommen w r erden, doch holle ich, dafs wir mitder Zeit dazu gelangen werden, diefe Ausnahmendurch die Ungleichheiten zu erklären, die unsnoLliwendig noch entgehen muffen, fo lange dieBeobachtungen nicht eine noch gröbere Vollftän-digkeit. erreicht haben. Copenhagen hat Jtiinni-1 cheu Nordweitwind ; aber auch Morgens 3, Mit-tags 5 Lin. zu niedrigen ßarometerlland in Ver-gleichung gegen das genau nördlich liegende Spyd-berga, wo Nord - und Oitwind wechfein. Berlinund Sagan haben Nord well wind, aber auch 3 Linliefern ßarometerlland als Göttingen, Lin. tie-fern als Mittelburg. Holland hat weftlidien, Düfcfeldorf nördlichen Wind, Mannheim Nord weihwind und einen Barometerftand l •§• Lin. niedrigerals in Diiffeidorf, l Lin. höher als in München,aber l Lin. niedriger als in Dijon. Mehrere Ortein Baiern haben ftiirmifchen Nordwellwind, aberMauchen hat auch 2~ Lin. tiefem Barometerltandals Dijon.
ivierkwürcli- In dielen Gegenden lind aber die Barometer-Juinde fehr ungleich, an einigen Orten höher, an
Baromeier- andern tiefer, ohne deutliche Ordnung. Man
ftande. könnte geneigt feyn, dies als Irrthiimer oder Be-obachtungsfehler anzulehen; aber zwei Orte, welchelieh am auflüllendften auszeichnen, haben zugleichganz andere Winde, als die übrigen. Würzburgnämlich hat vom 16. bis 19. April niedrigem Ba-romelerftaud als Mannheim, Diiffeidorf, Erfurt,München; es hat aber zugleich einen anhaltenden,