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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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139
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Wien unter der Mitlelliöhe lieht. Unfre Nach-ricliteu geben nicht an, dals die Gewitter undRegen in jenen nördlichen und öftlichen Gegendenam ftärkften gewelen waren; fondern geben nurliürniifche Winde in dielen Gegenden an. AmRhein und in Holland war am ib. das Barometerfchon wieder im Steigen und die Luft heiterte liehdort auch fchon wieder auf, während im öftlichenund fiidlichen Deulfehland der Regen erlt rechtanfing.

Obgleich ich die Geduld der Leier nicht im-merfort mit den Zufammenftellungen von ßaro-meterltänden und Winden ermüden will: fo mufsich doch bei dem 16 . April, da das Barometerfait i o Linien niedriger in Petersburg als in Hol-land ftand, verweilen. Moscow hatte an diefemTage itürmifehen Sndofl und Petersburg gleich-falls Siidofiwind, und wir können alfo wohl dreiltTagen, obgleich es uns an Beobachtungen von dort-her fehlt, dafs füdöftlich von Moscow das Baro-meter wieder höher ftand. Stockholm hatte am i5.April Südwind, der am 16 . nach Olten und dannnach Norden ging; das Barometer hatte am i5. inTornea etwa i£Lin. niedriger geftanden, als inStockholm, war aber geftiegen, während es inStockholm ftark fiel, und ftand daher ungefährMorgens 4 und Mittags 3 Lin. in Stockholm nie-driger als in Tornea *). Diefes Wechfeln des Win-des ift alfo ganz den Aenderungen des Barometers

*) Die Angaben für Tornea emhalten nicht die genauenTageszeiten, fondern nur die tiefften und böchfien Barome-terfiande bei allen von Tag zu Tag erfolgenden Wechfeln,indefs läfst fleh daraus, dafs es am 15 1 1/2 Lin. unter, am

17. beinahe 1 ifa Lin. über der Mittelhöhe Hand, mit ziem-licher Sicherheit das behaupten, was ich eben daraus her-leitete.

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