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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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Sommermonate nicht überall heifs. In Rom war<lie erfte Hälfte des Aprils etwas warmer, die letzteHüllte kühler-als gewöhnlich; der Mai hatte ziem-lich reiiau die ihm im Mittel zukommende Warme:

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aber der Juni war faß immer i Grad unter derMittel wärme, ln Rochelle war der April fall durch-aus viel wärmer, als die mittlere Warme diefesMonats fordert, nämlich imerflen Drittel desMonats etwa 3 Gr.^_ dann ab.wechfelnd, aber, voma >, April bis 6. Mai wieder 2 bis 3 Gr. wärmer,als es leyu follte. Der Mai hat vom 7. bis 9.'etwasKälte, aber doch bis zu Du de dev erben Hälfte 1 qziemlich die Mittelwärme, in der letzten Hälftekann man die Wanne fall' 2 Gr. zu niedrig ange-ben. Die erfte Hälfte des Juni ift nur felir wenig,die Zeit vom i5. bis 2 4. Juni aber etwa 2 ^ Gr.kälter als. es die Jahreszeit fordert. Da ich fürMafra die wahre Mittelwärme dieler Monate nichtkeime, fo kann ich die Vergleichung der dies-jährigenWärme mlit der Mittelwärme nur ober-flächlich a,u flellen; aber letze ich die Mittelvväfmeauch nur fo wie in Rochelle,. was ich bei der fud-lii hern Lage und der nicht fehl- erheblichen Hübeüber dem Meere wohl tliun.darf*), fo ergibt fichF< dgendes. Im April war es wärmer als gewöhn-lich, und zumal in der letzten Hälfte recht vielwärmer; der Mai dagegen war viel kälter als erl'eyn follte, und vorzüglich die letzte Hälfte desMai .kann man Wohl ficher 4,. ja vielleicht 5 Gr.

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kälter äugelten, als die MilftdwäYme fordert. Etwaoben fo viel zu kalt war es den ganzenJuni und

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,*) Da nach V. Humbold die VVärme erlt in 500 bis 60 »liifs 1 Grad geeiingsr wird, und'lYtafra ungefähr £0 hochliegt. J n - - ' '