gen geringem Drucks, zugleich aber ein LuFtltroinvon Ungarn und vom Norden her, wegen des dor-tigen Harkern Druckes. Hicmit Itimmt es lehrwohl überein, dafs in Berlin, Sagan und Prag nurfddlicher und lud weltlicher, in Mannheim, Düffel-dorf, Briillel und Mittelburg dagegen ältlicherWind vorkömint. In allen dielen Gegenden warder Wind nicht ftürmifch. Auf dem Gottharddagegen weht er ftark aus Siidoft, und dieffs. fftwenigitcns fofern ganz erklärlich, als in Genf undDijon das Barometer 8 , auf dem Gotthard 7 , iuPadua 6 , in Ofen 5 Linien unter der MittelhöheHand, alfo zwar kein heftiger, aber doch einigerDruck von Olten her Statt fand, der gegen dasweltliche Frankreich hin noch mehr betragen,mufste. Rochelle hatte ftürmifchen Siidweltwind;es lag aber auch fclion jenfeits der Gegend, wo die,Luft am fchwächften drückte, denn in Nantes fo-wohl als in einigen Orten des ehemaligen Poilou* *).Itand das Barometer i3Lin., in Rochelle nur 12 L.unter der Mittelhohe, und gegen Portugal hin Handes ja viel hoher. — Das Steigen des Barometers in,Rochelle fcheint ein Fallen in den. benachbartenfüdlichern und oltlichern Gegenden zur Folge ge-habt zu haben , indem,Bourdeaux und andere Ge-genden des Tödlichen Frankreichs erlt am 4. ihren,niedrigften Barometerftand hatten **).
Am 5. März war in Torneä. das Barometeretwa 5 Linien gefallen, in Petersburg, Dänemark,
■•) ln S. Maurice le Girant in Poitou.
*) Nach Cotte’s Angaben, denen jedoch keine fo grofse
Autorität zukommt, als den Ichönen Verzeichniffen in denMannheimer Epbemeriden. Er gibt z. B. den niedrigftenBarometerftand am 3 . März in Rochelle 27" 2'", 8 an; aberdie einzelnen Angaben in den Mannheimer Ephem. zeigendafs er 27" o, /// g war.