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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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dauerte his zum folgenden Abend und erhob ficham io. abermals. In Mannheim (türmte es dieNacht vom 8. zum 9. Januar; aus W SW, unddiefer Sturm dauerte bis um 3 Uhr Nachmiltags sdarauf ward es flill bis Abends, aber Abends nahmder Sturm wieder zu, nnd fcheint felbft am 10.noch fortgedauert zu haben. Auf dem Gotthardund in Baiern waren die Tage vom 8. bis 10. [Jan.fehr ftiirnhfcli. In Prag wird in der Nacht vom8. zum 9. Januar ein heftiger Windftofs erwähnt,nachher aber fcheint. der Sturm nicht fo anhaltend1 'ortgedauert zu haben. In Sagan war heftiger Siid-weftwind vom 9.bis x1. Januar; in Berlin zwar im-mer lebhafter, aber nur am xo. etwas liürmifcherWind; dagegen dünnte es heftiger in Güttingenvom 8. Abends an. In Copenliagen fcheint es er ftam 9. Abends liürmifch geworden zu feyn. Auallen diefen Orten, durch ganz Deutfchland undFrankreich war der Wind weltlich, in Marfeilleund auf dem Gotthard Noi’dweft, im milt.leni undnördlichen Deutfchland meiftens Wefl und Südweft;in Italien war er veränderlich und nicht ftürmifch.Stockholm hatte am 8. und 9. Jan. Harken Südoft, Pe-tersburg Olt, Spydberga Nordweftwind. Im All-gemeinen hat es ganz das Anfelm, als ob ein zuItarker Druck der Luft in Petei-sburg und Torneä,in den nördlichen Gegenden einen Strom von Oltenher, und ein zu ftarker Druck im weftlichenFrankreich in den Tödlichen Gegenden einen Zu-fturz von Südweften her bewirkt, um den vorzüg-lich im nordoftlichen Deutfchland viel zu geringenGegendruck wdeder auszugleichen. Ob der anhal-tende und ftarke Regen, der in ganz Deutfchlandund Frankreich, voi-züglich im nördlichen Deutfch-land, in diefen Tagen herrfchte, das ftarke Fallendes Barometers in diefen Gegenden bewirkte, oder