ÜogleicheBarometor-ftände undSturme.
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\ind am g. iu Copenhagen und Stockholm diefcKalle am grüfslen.
Eis zum 9. Januar fallt das Barometer in allenGegenden des milllern Europa ziemlich ununter,brochen, und heftiges Regenweiter herrfcht vonStockholm bis an die Alpen, ja felhlt in Rochelleund Rom, obgleich in Rochelle das Barometer nurwenig gefallen ilt und feit dem 7. wieder fteigt, undauch in Rom das Steigen des Barometers fchon am8. aufangt. Diele ungleichen Aendcrungeu dcsBaro-meterltandes zeigen uns eine bis zum 9. zuneh-inende Störung des Gleichgewichts in der Atmo.fphäre an, die lieh aus folgenden Angaben ziem,lieh beurtheileu läfst. Vom 5 . bis g. Januar lliegdas Barometer in Petersburg 5 Linien, in Torneä7 Linien, und in eben der Zeit fiel es in allen Ge-genden des mittlern Europa. In Berlin, Sagan,Copenhagen fiel es i 3 bis i 4 Linien, in Ofen,Wien, Prag, Erfurt, Götlingeu 1 1 Linien, inWürzburg 9 Linien, in Mannheim 8 Linien, inMünchen 7 Linien, in der Sclnveilz 3 Linien; inRom fiel es zwar 7 Linien, aber fing fchon vor demg. fo wie in Genf wieder an zu fteigen; iu RochelleHand es fortdauernd hoch. Durch diefes ungleicheFallen gefcliah es, dafs am 9. Januar das Barometerin Copenhagen 7 Linien niedriger ftand, als inPetersburg, obgleich beide Orte faft gleich hochliegen, und dafs es iu Berlin und Sagan nur 3 Li-nien höher fiand, als in Genf, obgleich Genf, daes 1000 Fufs höher als Berlin liegt, einen i 3 Li-nien niedrigem Barometerftand haben follle,
Diefer ungleiche Druck der Luft brachte offen-bar die in diefen Tagen lierrfchenden Stürme her-vor. Am Abend des 8. Januar erhob ficli ein,vorzüglich im füdlichen Deulfchland Harker SLurm.In Regensburg brach er am Abend des 8. aus,
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