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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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zuweilen fror, die Mittage heifs. Ira Marz wardes in den fandigen Ebnen, die bei Fatlipoor undfiidlich von Agra liegen, fchon unerträglich heifs,jo daß das Thermometer fogar im Schatten am26 . März auf 3a Gr. Reantnur llieg. Diefes fcheintder gewöhnliche Gang der Witterung zu feyn, dadie Regen, welche jährlich das Austreten des Gan-ges bewirken, eilt fpäter einlreten.

Ich werde jetzt den Gang der Wilterung inEu»ropa etwas näher betrachten.

Wir fanden gleich in den eilten Tagen dc-s Ja- Witterungnuars einen fchnellen Uebergang von ziemlich kaI- TomI ' ljls8 ‘

tem zu gelindem Wetter.

Januar.

Diefe plötzliche Ab» Gleichheit;

nähme der Kälte trat gleichzeitig in Petersburg, wärm^*" "ln.auf dem Gotthard und in Rochelle am q. Januar ganzEuropaein, am 3. in Schweden, Norwegen und Däne-mark, am 4. in Denllchland, am 5. in Ungarn.

Es mußte alfo eine lehr allgemeine .Urfache zu Er-höhung der Temperatur wirken, und die Wärmefcheint lieh von den Alpen und den Pyrenäen aus,oder von den Killten des allantilchen und desmitlelländifchen Meeres her zu eben der Zeit fort-gepflanzt zu haben, zu welcher lie in Petersburgmerklich w'ard. Ein folches Fortfehreiten derWärme wird recht deutlich, wenn man mehrereBeobachtungen vergleicht. In Genf empfand mandie Wärme enlfchiedener am 3. Januar, als inMannheim und Dijon; Regensburg, Wien, Prag,

Sagan, Berlin und Götlingeu hatten erft am 4. diegrößte Kälte, oder erlt an diefem Tage gelangtedie wiederkehrende Wärme zu ihnen, und erlt am5. gelangte lie nach Ofen. Dagegen fcheint Danzigfchon am 3. die größte Kälte gehabt zu haben.

Ein ähnliches Fortrücken gilt für Frankreich, indemalle Orte, die am Eidlichen oder weltlichen

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