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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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* in Rochelie die Bliithen der Apricofen völlig offen,und am 27. blühten fchon einige Kirfchen inKochelle.

Auch in diefem Jahre trat die von Offen herkommende Kälte ein, auf welche die labelle dermilllern Temperatur 11ns aufmerkfam machte. In.Petersburg war es vom 2 3. Februar bis 5. Märzfogar kälter als es nach der in dielen Tagen ffarkfinkenden, milllern Temperatur feyn lullte. DieleKälte dauerte in Stockholm vom 2.3. Febr. bis 6.Mäi’z, und ungefähr eben fo laugt; in Deutfchland;aber der Zeitpunct der grölsten Kälte ift l’päter inSchweden als in Rufsland, und noch fpäler inDeutfchland und Ungarn, doch macht der Gott-hard eine Ausnahme. Diefe Kälte ift in Fiochelle,Marfeitle und Rom (gleichzeitig wie auf dem Gott-hard) nur vom 2.5. bis 28. Febr. merklich.

Auch iu den folgenden Tagen kehrt noch oftin Petersburg mehr Kälte zurück, als die Jahreszeitfordert; aber die zu grofse und zu kleine Wärmegleicht lieh ungefähr aus, fo dals inan eben nichtsUngewöhnliches anzumerken findet. Iu Stockholmift es den gröfsteu Tlieil des März wärmer als ge-wöhnlich, aber die letzten 'Tage wieder kälter. InDeutfchland, namentlich in Mannheim, ift es vom6. bis 1 1. und vom 20. bis 27. wärmer, vom 12.bis 19. und vom 28. bis 3t. März etwas kälter alses feyn füllte; alfo hier und fo auch in den füdli-chern Gegenden nichts Ungewöhnliches.

Am 16. März blühte in Mannheim dieApricofe;am 3i. Marz fing in Kochelle die Nachligal an zufchlagen; aber erit am 3 1. März hurte man in Spyd-berga die Lerche fingen, erft gegen binde des Aprilsblühte in Spydberga der Weidenbaum, und eritam 29. April fchrieb man in Moscow, dafs jetzt die

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