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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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der Nähe des Riesengebirges her. Zwaneuburg iltim Winter wärmer und im Sommer kühler, als ei-ner der übrigen Orte, und felblt bey den HärterenWechseln der Warme, die an den andern Orten voneiner Woche zui\andern Vorkommen, zeigt Zwanen-burg mehr Gleichförmigkeit 5 das Seeklima machtalfo nicht blos die Winter milder, fondern machtauch die Rückfälle von Kälte gelinder, läfst dagegenaber auch die fchönen Tage nicht in ihrer ganzenKraft wirkfam feyn.

Merkwürdig ilt es doch immer, wie fehr ver-fchieden in Mannheim und in Sagan der Gang derW'ürme ilt. Im W inter ilt es in Sagan falt immerum 2 Grade vom März bis zum Juny meiftens 3Grad kälter als in Mannheim; auch wahrend derSommerhitze bis zu den erften Tagen des Auguftbleibt der Unlerfchied noch etwa 1 Grade. Aberfpäter nimmt der Unterfclped ab, indem dieVerminderung der Sommenvürme in Schlehen lang-iamer eintritt, als in Mannheim. In den letztenTagen des Septembers tritt die Abkühlung fofchuell ein, dafs die Curven für Mannheim, Berlinlind Sagan faft zufammenfallen, und noch mehrgleich ilt die Warme an allen, drey Orten vom 3o.October bis 5. November; alfo der letzte Nachsommer,im Anfang November ilt in Schlehen auffallender alsam Rhein, indem die Wärme in Schlehen minderhinter der gröfsten Sommerwärme zurückbleibt, alsin Mannheim. i

Es würde angenehm feyn, Vergleichungen die fersArt zwifcheu mehrernOrten aufzufucheh; aber meineAblicht war nur, eine Probe zu geben, w'ie dieleVerfchiedenheit des Klimas lieh amleute, und da-durch zu ähnlichen UnlerAicliungen lür andere Orteaufzumuntern, da ich nach dem an diefe ßeobach-,tungen gewandten grofseu Aufwande von Zeit mich

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