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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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des ganzen Frühlings und Sommers hat Mannheimeine etwa 3 Grad höhere Wärme als London, die,ohne allzuheftig zu feyn, vom 17. May bis 16.Augult fall immer gleich, ganz der Wärme desTödlichen Frankreichs gleichend forlgeht, und nochbis in den September nur wenig abnimmt. Doch einkundiges Auge kann mit einem Blicke alles das aufder Tafel lefen, was ich mit vielen Worten erzählenmüfste; ich übergehe daher die Betrachtungen, zudeuen ich hier noch Gelegenheit genug fände.

Da es aber höclift anziehend und merkwürdigilt, den Ünterfchied des Klimas auch für Orte,Welche einander näher liegen, zu kennen, fo habeich auf der zweiten Tafel noch einige, ganz nachdenfelben Regeln gezeichnete "Wärmelinien mitge-tbeilt. Die Mannheimer Ephemeriden enthalten fürBerlin nur fechsjährige Beobachtungsreihen, von1782 bis 1786 und von 1788. Eine fo geringeZahl von Jahren kann nicht den wahren mittlernGang der Temperatur angeben, und es ilt dahernöiliig, wenn man den genauen Ünterfchied des Kli-mas zwifchen Berlin und andern Orten angeben will,'für diefe andere Orte genau eben die Jahre'zum Grunde zu legen. So ift es hier für Berlin,Sagan in Schlehen, Mannheim und Zwanenburg ge-fchehen*, und obgleich die gezeichneten Curven dicht'die genaue mittlere Wärme für jeden Ort angeben,fo zeigen lie doch, wegen der übereinflimmendenWitlerung und wegen des an allen Orten gleichenGanges der Tempeiatur in diefen Jahren, welcheUnterfchiede der Wärme in jeder Jahreszeit audiefen Orten Statt linden.

Diefe Tafel (Tab. H.) zeigt, dafs es in Mannheimimmer wärmer als in Berlin und Sagan ilt, und dafsüberhaupt Sagan unter den verglichenen Orten diegeringfte Wärme hat. Diefes rührt, offenbar von