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Savonarola : ein Gedicht
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Sie sind entzückt; die theuren ZeilenNachdoppelt stink ein Schreiber schon,

Und scharsberittne Boten eilen

Damit nach Rom zum heil'gen Thron.

Nun lauscht das Volk, zu jedem SchwüngeDer leichtbewegte, schwache Thor:

Ceccone liest mit lauter ZungeUnd frecher Stirn sein Blendwerk vor.

Wo ist er? daß wir ihn zerstücken!"

So brüllt des Pöbels wilder Schwarm.

Des Dulders Freunde unterdrückenDen Argwohn mit verschwiegnem Harm.

Er wagt es nicht, vor euch zu treten,""> Bescheidet sie Ceccone dreist

Denn kundig ward es dem Propheten,Daß ihr ihn steinigt und zerreißt!