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Savonarola : ein Gedicht
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Domenico ruft auf der Straße,

Und kündet von der Kanzel auchEntschlossen, daß er nimmer lasseVom Freunde bis zum letzten Hauch.

Er mahnt das Volk, daß es den Ränken,Dem Zorn der Feinde zittre nicht,

Und keines Fluches zu gedenken,

Wenn ihm Savonarola spricht.

Der Glaube ist der höchste Segen,

Und besser ist's, den müden StaubIns ungeweihte Grab zu legen,

Als daß der Geist des Todes Raub. - -

In mancher Seele wankt das HoffenWeil nun des Bannes grauser StrahlItaliens reinstes Haupt getroffen,

Die Kunde stiegt durch Berg und Thal.