Der Priester schweigt, mit dumpfen SchauernVerstummt das Volk, die Glocke hallt,Nachsummend, durch des Domes Mauern,
Der Rauch noch von den Fackeln wallt.
Erklungen ist am selben OrteDer Fluch, allwo seit manchem JahrDes Banngetroffnen SegensworteZu Gott gelenkt die Seelenschaar.
Wird sich dem Kirchcndanne neigenGirolamo, der Gottesheld?
Wird er das Wort des Heils verschweigen.Vom Fluch geschlagen aus dem Feld? —
Der Bischof hat den Dom verlassen,
Ein langer Zug der Klerisei
Folgt nach, die den Gebannten hassen.
Und tobend strömt das Volk herbei.