„„Da weiß ich eine andre MähreVon deinem Herzog; gnt genug,
Daß sie dein Vaterherz beschwere,
Das immer zärtlich für ihn schlug.
Ja, ihn hast du geliebt, mich nimmer;Ich ward ein Pfaff, ein Herzog er;
Die Kutte mir, ihm Fürstenschimmer!Doch jetzo lausche meiner Mähr:
Wohl hat dein Söhnlein zum ErbarmenBei einer Dirne sich versäumt.
Und müd und matt in ihren ArmenHeut früh das Morgengra» verträumt.
Diesmal hat eine alte, kühle,llnsaubre Dirne ihn umfaßt;
Er hält ans ihrem schlechten PfühleVom Liebestaumel tiefe Rast.