Es lag auf ihrem KrankenlagerEinst eine Frau, an Gütern reich,
Von schweren Leiden matt und hager!Und endlich scheintodt, still und bleich.
Und ihre falschen Freunde eilten,
Bevor die Frau begraben war.
Daß sie die reiche Habe theilten,
Und jubelten um ihre Vahr.
Sie wühlten hastig in den Schränken,Dort lag mit halbverblichnem ScheinManch treubewahrtes AngedenkenAn Perlen, Gold und Edelstein.
Und sie begannen sich zu schlagenUm ihrer Freundin Feierkleid,
— Die Zier ans ihren Jngendtagen —Und um ihr thenres Brautgeschmeid.