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Savonarola : ein Gedicht
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Umsonst! Lorenzo ist gestorben;

Sein Sohn ist nur despotisch dreist,

Er hat des Vaters Macht erworben,Nicht seinen Muth, nicht seinen Geist.

Und blickt auf seines Sohnes ZitternLorenzo aus der Schattenwelt,

So steht er seine Hoffnung splittern,Und wie sein stolzes Werk zerfällt.

Pietro zieht dem Feind entgegen;

Doch fechtend nicht fürs Vaterland,Nein! in den Staub sich hinzulegen,Zu betteln um die eigne Schand.

Mit staunender Verachtung höretDer fremde Fürst, wie MediciUm sein Erbarmen ihn beschwöret,

Die Stimme bebt, es wankt das Knie.