Doch ist der Monn zu stolz, um solche WehenDem eignen Herzen gerne zu gestehen.
Er läßt die düstern Blicke zürnend rollen,
Und er beginnt mit der Natur zu grollen:
Wie blöde Kinder ihrem Vater lauschen.
Wenn Mährchen bunt von seinen Lippen rauschen,So horchet ihr, Fels, Wolke, Blum' und Baum,Dem Mährchen froh in eurem Kindestranm,
Das euch ein Gott erzählt von seiner Liebe,
Jndeß der Tod euch trifft mit scharfem Hiebe.
Was lass ich, Thor, an meinem Herzen nagenDen Vorwurf noch, daß Jenen ich erschlagen?
Ist nicht der Mord das alte Weltgebot?
Und gibt es ohne Mörder einen Tod?
Mag mir das Herz des Feindes Stahl durchstechen,Mag mir den Leib Naturgewalt zerbrechen,
Mag diesen Leib an spätem LebenstagSelbstmörderische Trägheit überkommen,