Maria, blickend in das Meer hinaus.
Sie sieht der Sonne letzte Gluten schwinden,
Sie überläßt ihr blondes Haar den Winden,
Die freudig mit der Lockenbeute schwanken.
Und ihre Seele sinnigen Gedanken.
Und Faust, in stummer Wonnetrunkenheit,
Die holde Königstochter conterfeit.
Er ist ein Meister in der Kunst der Farben,
Sein Ruhm und sein Vemühn die Gunst erwarben,Dem Könige Maria's Bild zu malen,
Eh sie vcrglühn der Schönheit Morgenstrahle».
Er ist zur höchsten Stelle hier gedrungen,
Die je ein kühner Maler noch erschwungen:
Marien gegenüber, stundenlang!
Die wunderbaren Züge zu erfassen,
Und seine Seele frei zu überlassenIn tiefer Schönheit ihrem Untergang! —
Ein schönes Bild! die Reize ohne Namen
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