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Faust : ein Gedicht
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Der Geist soll einem Cavaliere gleichen,

Dem, was er braucht, die Unterthanen reichen,Der aber nicht begierig ist zu schauen,

Wie sie viehzüchten und die Felder bauen.

Doch ist vergeblich Forschen euch verleidet,

Wie kommt's, daß ihr an dieser Leiche schneidetLa ust.

Wer was Verlegtes sucht in seinem Zimmer,Kehrt wieder an die alte Stelle immer,

Wo er schon oft vergebens hat gesucht;

So zog mich stets mit kläglichem BetrugZu Leichen ein geheimer -Hoffnungszug.

Nun aber sey die Stunde mir verflucht,

Die je mich äfft hier am verstockten Aase!

Kl e p h i st o p I) e l c s.

Die Wissenschaft, die sich von Leichen nährt,

Da habt ihr -Recht, ist nicht der Mühe werth,Daß ihr damit behelligt eure Nase.