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2 (1830) Bo bis C
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Cythera

Czartoryski

Lydier, Krösus, und Babylons König, Nabonid. Auch unterwarf er Phönizien w :Palästina, wohin er die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehM^ließ. Wäbrend nun Vorder - und Mittelasien vorn Hellesvont an bi^

ließ. Während nun Vorder - und Mittelasien vom Hellespont an bis Indien untü?s. Scepter standen, begann er einen ungerechten Krieg gegen die Massagetcn, ein sciithischeS Volk, nordöstlich vom kaspischen Meere, jenseits des Araxcs, damals voj,-

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der Königin Lomyris beherrscht. In der ersten Schlacht siegte er durch List, in diiezweiten aber erlitt er eine vollständige Niederlage und kam selbst (529 v. Chr., nai l!"einer 29jähr. Regierung) ums Leben. Ihm folgte s. Sohn Kambyses. Die Erzähllungen Zkenoph on's (s. d.) InderCyropädie" (Lebensbeschreibung und Charasteristik des Cyrus), daß er am Hofe des Astyages eine treffliche Erziehung erhalte»das Reich desselben ererbt und als wahrer Philosoph regiert habe, sind romanhaß .und verdienen keinen Glauben, da Tenophon's Absicht war, ohne Rücksicht auf hi ^storische Wahrheit, in dem Cyrus das Muster eines Regenten darzustellen und au "diese Weise seinen Landsleuten die Vorzüge der Monarchie anschaulich zu machen «oder es liegen dabei verschiedene Sagen, vielleicht von zwei verschiedenen Cyrus, zunf .Grunde. Gin -innrer Gni'N^ ti-p isniitts Noä

Ein andrer Cyrus war der jüngste Sohn des Darius Nothus odei^Ochus, der fast 150 I. nach jenem lebte. Er bekam schon in seinem 16. I. di<^oberste Gewalt über alle Provinzen Kleinasiens. Seine Herrschsucht entwickelt! ^sich früh, und als nach des Vaters Tode sein älterer Bruder, Artaxerxes Mnemoiy ^den Thron bestieg, stiftete er eine Verschwörung gegen ihn, die jedoch entdeckt wurde^ «Statt das Todesurtheil an ihm vollziehen zu lassen, begnadigte ihn s. Bruder und ^machte ihn zum Statthalter von Kleinasien. Hier versammelte C. ein zahlreiche» ^Heer, zu dem noch, ohne den Zweck der Unternehmung zu kennen, 13,000 Man») ^griech. Hülfsvölker stießen, um Artaxerxes zu bekriegen und vom Throne zu stoßen.^, ^Dieser, von seinen Absichten unterrichtet, zog ihm mit einem überlegenen Heere ent-^ -gegen. In den Ebenen Kunaxa, in der Provinz Babylon, trafen beide Heere aufl ^einander. Nach einer tapfern Gegenwehr, besonders von Seiten der Griechen^ ^wurde Cyrus geschlagen und von Artaxerxes selbst getödtet, 400 vor Chr. § §Cythera, jetzt Cerigo, mit 8000 Einw., eine der sieben ionischen Zn- qsein, 5 Stunden von der südlichsten Küste LakonienS, vorzüglich berühmt wegendes Dienstes der Venus Urania, deren vornehmster Tempel in der Hauptst. Cythera (^stand und der älteste von allen Tempeln der Venus in Griechenland war. Das^ ^alte Cythera ist jetzt verödet und zeigt nur noch einzelne Ruinen. An ihren Ufern "entstieg Venus dem Meere und nahm Besitz von der Erde (d. h. hier führten phö- ^

nizische Seefahrer zuerst den Dienst der Venus in Griechenland ein). Die Insel ?ist felsig und unfruchtbar. Venus hatte von dieser den Namen Cytherea.

Czartoryski (Adam Casimir, Fürst), Sanguszko, geb. den 1. Dec.1731,aus dem alten Geschlechts der Jagellonen, Starost von Podolien, ehem. Generalvon Podolien, nachher kaiserl. östreich. Fcldmarschall. So deutlich ihn seine hoheGeburt, sein unermeßlicher Reichthum, s. ausgezeichneter Verstand und s. ausge-breiteten Kenntnisse zu einem bedeutenden Einflüsse in den stürmischen Ereignissen .s. Vaterlandes berufen zu haben schienen, so hielt ihn doch das Geschick, das oft mit

den Gaben der Natur und des Glücks spielt, immer in untergeordneten Verhältnissen. Nach Augusts HI. Tode war er unter den Mitbewerbern um Polens Thronund die Stimme seiner Landsleute hätte ihn vielleicht darauf erhoben; aber Stonislaus Poniatowski erhielt die polnische Krone von Katharina II. ; seitdem befansich die Czartoryski'sche Familie, nebst ihrem Anhänge, im Mißverständnisse mdem neuen Könige. Obschon der Fürst C. nach der ersten Theilung Polens, weg:seiner Besitzungen in Galizien, in östreich. Dienste getreten war, so wendete er do:auf den Landtagen von 1789 und 1791 Alles an, die Unabhängigkeit einer bauehaften Regierung in Polen bewerkstelligen zu helfen. Er war während dieses Zeit-punkts außerord. poln. Gesandter in Dresden, um den Kurfürsten von Sachsen zm