Byzantinisch-kölnische Malerschule Eabal 353
1751 —-54 2Bde.). 12) Dukas schrieb nach der Eroberung von Konstantinopeleine byzant. Geschichte von 1341 bis zur Eroberung von Lesbos (1462). 13) An-selmus Bandurius, Presbyter und Benedictinermönch, hinterließ ein weitläufigesWeck über die Alterthümer von Konstantinopel, in welchem mehre Werke ältererSchriftsteller enthalten sind. 14) Petrus Gillius. Von ihm haben wir 3 Bücherüber die Meerenge von Konstantinopel und 4 Bücher von der Topographie und denMerthümern Konstantinopcls. 15) Zosimus schrieb eine röm. Gesch. in 6 Buch,vom Augustus bis zum Honorius. Dieses Werk ist besonders für die spatem Epo-chen wichtig. Herausgeg. von Reitmeyer (Leipzig 1784). 16) Georg Phranzes
starb nach Konstantinopels Eroberung in einem Kloster von Korfu. Man hat vonihm eine Chronik der byzant. Geschichte in 4 Büch, von 1401 77. Herausgeg.
von Alter (Wien 1796). Niebuhr leitet in Verbindung mit A. eine neue Ausg. derByzantiner: „Oorpuo «eriytoruinHist, Ildit. ememlatior et vopiosior".
Davon erschien der^xatkiao" (Bonn 1828); des „Io. Oantacuuem, Lxiinpernt.Uistorr. II. IV"; der „Leo visoonuo", der „^ivepkoras krezorns", der „8zm-eellus KeorZiu«" und „Oonotnutiaus koipb/ro^enitus".
Byzantinisch-kölnische Malerschule, (.ByzantinischeKunst und Boisseree'sche Gemäldesammlung.
Byzanz, Byzantium (nach seinem ersten Erbauer Byzas), am thrazischenBosporus auf einem dreieckigen Vorgebirge gelegen, das heutige Konstantinopelund schon im Alterthume eine blühende Stadt, war eine griechische Colonie, vonden Megarensern gegründet und in der Folge von Milesiern und andern griechischenVölkern erweitert und verschönert. Neben ihr befand sich eine kleine Bucht desPropontis, mit Namen Ceras, welche 3 Häfen bildete. Die schöne und vortheil-hafte Lage von Byzanz begünstigte den Handel ungemein und setzte es in denStand, den Handel Andrer nach dem schwarzen Meere einzuschränken und mitZöllen und Abgaben zu belegen. Wenn alles dies den Reichthum der Stadt sehrvermehrte, so mußte sie doch auch vielfach von den Anfällen der Thrazier, Bithy-nier, Gallier und selbst der Griechen leiden. Besonders hart ward sie im pelopon-neflschen Kriege mitgenommen. Nach demselben aber gewann sie wieder, undunter den Kaisern begann ihr höchster Flor. Seit Konstantin ward sie die zweiteHauptstadt des römischen Reichs und die Residenz der Regenten, welche sich be-mühten, ihr den Glan; des alten Roms zu geben. Sie wurde, wie Rom, in14 Regionen getheilt, erhielt ein Amphitheater, ein Forum romanum, einenCircus maximus und eine Menge prächtiger Gebäude und Statuen, die man zürnTheil aus Rom dahin brachte. (Vgl. Konstantinopel.)
C.*)
C, der dritte Buchstabe des deutschen Abc, welcher vor a, o und u Wiek vdke und. «,e z autet In der Musik bezeichnet 0- 1) die erste Klangstufe injederOctaveunsers Tonsystems; er wird als der Grundton desselben angesehen (vergl.Ton, Tonart, Tabulatur); 2) den Vierviertel-, und wenn es durchstrichen istdenZweizweiteltakt (s. Alla breve); 3) einen Notenschlüssel. (S. S chlüssel)- Cabal, m England das Ministerium unter Karl II , welches aus denuns schändlichen Männern Clifford, Ashley, Buckingham, Arlington und La«
lS Kar^'^d" ^angsbuchstaben zusammengesetzt dieses Wort bilden.(S. Karl U.) Daher nach E,rügen das Wort Cabale für Ränke, Jntrigue.
*) Artikel, welche man hier vermißt, sind unter K aufzusuchen.
Eonv.-Lex. Siebente Aufl. Bd. II. f 23