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sie, worauf Hercules den Räuber ergriff und nach einem schrecklichen Kämpft fVirgil's „Äneide" im 8. Buche) mit der Keule erschlug. Zum Dank errichtete Hmcules die ^r» m»xiin», Evander aber nebst seinen Arkadiern erwiesen dem Herculejals ihrem Wohlthäter göttliche Ehre.
Cada Mosto oder Ca da Mosto (Aloys oder Luigi da), geb. zuBen,,big um 1432, widmete sich nach einer sorgfältigen Erziehung dem Handel >Omachte mehre Reisen im mittelländischen u. atlantischen Meere. 1454 reiste er Mdem Schiffe seines Landsmannes, des Marcs Zeno, nach Flandern. Widrige M,hielten ihren Lauf in der Straße von Gibraltar auf, und sie waren genöthigk, diidem Cap St. - Vincent anzulegen, wo in der Einsamkeit der Prinz Heinrich sei«,,Studien oblag und sich mit der Entdeckung der afrikanischen Küsten beschäftigteCada Mosto, ein Jüngling voll Unternehmungsgeist, bot dem Prinzen seine Dichan und erhielt ein Fahrzeug von 90 Tonnen. Am 22. März 1455 segelte ermLagos ab, lief in den seit 5 Jahren entdeckten Senegal ein, fuhr noch weiter an i«Küste hin und verweilte bei dem Fürsten Damel, dessen Staaten sich vom Senegalbis zum grünen Vorgebirge erstreckten. Nachdem er Gold u. Sklaven emgehandiiihatte, richtete er seinen Lauf nach dem grünen Vorgebirge. Hier vereinigte ersshmit 2 andern Entdeckungsschissen des Prinzen, und so kamen sie endlich an dieMrdüngen des Gambia, dessen Reichthümer man ihnen gerühmt hatte. Dasieickjvon den Einwohnern angegriffen wurden, und die Schiffsmannschaften, von derlRgen Reise ermüdet, darüber den Muth verloren, so sahen sie sich genöthigt, nach Pentugal zurückzukehren. 1456 machte Cada Mosto in Gemeinschaft mit Lande»Schiffen eine zweite Reise nach Gambia. Aufdem Wege dahin entdeckten sied«Inseln des grünen Vorgebirges. Als sie dies Mal in den Gambia einliefen, wmdiisie gut ausgenommen; allein der Eintausch des Goldes entsprach ihren Erwartung!!nicht. Die 3 Schiffe kamen bis zu dem Fluß Casamansa u. dem Rio Grande, unikehrten darauf nach Portugal zurück. Cada Mosto blieb das. bis 1463, in welchmJahre Prinz Heinrich starb. Die Beschreibung s. Reisen : ,,?rim» navigsrimper I'Oveano »Ile terre >Ie' ckell» dass» bltiopis, <li Imizi OackaiiMto"
(Vicenza 1507, 4., u. Mailand 1519, 4.), die älteste von den Schifffahrten!«Neuem, ist ein wahres Muster. Es herrscht darin eine bewundernswürdige Lidnung, die Erzählung ist anziehend, die Beschreibungen sind klar und genau. !
C a d e n z (0»<lenve, ital. ösckenr»), Schlußfall, Tonschluß, ist diejenigeTonfolgc, welche dem Ohre das Gefühl eines Ruhepunktes oder Endpunktes MMan unterscheidet demnach 2 Arten derselben: eine solche, nach welcher daS Lfteine Reihe der Tön: schlechterdings für geschlossen, beendigt, erklären muss, und chkeine weitere Fortsetzung derselben zu erwarten hat: diese ist die vollkommeneCadenz; und eine solche, welche nur das Gefühl eines Ruhepunktes gewährt, n«d,welcher man also eine Fortsetzung der Tonreihe erhalten muß: HalbcMDurch die erstere werden sowol die Haupttheile eines Tonstücks von einander atpsondert, als die ganzen Tonstücke geschlossen (Finalcadenz). Damit das OhrdaiGefühl völliger Beruhigung erhalte, muß die Modulation der Töne wiederind»Grundton zurückgeführt werden und mit dem harmonischen Dreiklang aufdemsedben schließen. Kommt der Grundton auf den Dreiklang einer Nebentonart, >»welche man ausgewichen ist, so entsteht eine Halbcadenz, mit welcher blossPeriode des Satzes geschlossen wird. Folgt auf den Vorbereitungsaccord stattdsSchlußaccords ein andrer, so nennt man dies eine trügerische, abgebrochene, um-brochene Cadenz, Trugschluß (dausul» kals», eackenee rviupue, o-denraäm-
ganno, eackeura skuxzita), weil hier das Ohr gleichsam getäuscht oder betrog»
wird, indem es etwas Andres erwartete. Sie kann übrigens eine vollkomm!«oder Halbcadenz sein. Häufig versteht man unter Cadenz auch jene der Phantchund dem Gefühle ves Sängers oder Solospielers überlassenen Solostellen, wom«