34k Byzantiner (oströmisches Reich)
Uzen. Eudocia, seine Gemahlin, Vormünderin seiner Söhne Michael, Andrsnikejund Konstantin (1067), heirathete Romanus IV. und gab ihm dadurch die KrmDieser focht unglücklich gegen die Türken, die ihn eine Zeitlang gefangen hielteMichael VII., Konstantins Sohn, raubte ihm den Thron (1071). Diesen enhthronte Nicephorus III. (1078), und diesen Alexius I. Komncnus (1081).diesem begannen die Kreuzzüge. Sein Sohn, Johann II. (1118), focht sehr Mlich gegen die Türken, Patzinatzen u. A. Auch sein Sohn Manuel I. (114Z)„,gierte nicht unglücklich. Dessen Sohn, Alexius II. (1180) entthronte sein B«,,mund Andronikus, und diesen wiederum Isaak (1185). Nach einer von Aus,«und Innen unruhigen Negierung stieß Alexius III. seinen Bruder, Isaak II.,»,«,Throne (1195); zwar setzten die Kreuzfahrer ihn und seinen Sohn Alexius IVwieder ein, aber die unruhigen Konstantinopolitaner riefen Alexius V., ZMMurzuphlus, zum Kaiser aus, welchen Alexius IV. ermordete. Zugleich DIsaak II. Während der letzten Regierungen hatten die Könige von Sicilieu mder Küste des adriatischen Meeres viele Eroberungen gemacht. Jetzt rückten diiLateiner wieder vor Konstantinopel (1204), eroberten die Stadt und behielt«sich solche vor, wie die meisten europäischen Länder des Reichs. Balduin, Giefvon Flandern, ward Kaiser; Bonifaz, Markgraf von Montferrat, erhielt TlH-lonich als ein Königreich, und die Venetianer sehr große Länder. In AM,Rhodus, Philadelphia, Korinth und Epirus entstanden besondere Despoten. Lhie-dor Laskaris riß die asiatischen Provinzen an sich, führte zu Nie äa den Achetitel und war anfangs mächtiger als Balduin. Komncnus Alexius errichtete j«Trapezunt ein Fürstenthum, in welchem sein Urenkel Johann den Kaiscrtikei»nahm. Weder Balduin noch seine Nachfolger konnten den schwankenden Thron be-festigen. Er selbst starb in der Gefangenschaft der Bulgaren (1206). Ihm folgt!«Heinrich, sein Bruder, Peter, dessen Schwager, und Robert, dessen Sohn (122!)Bis auf Konstantinopel wurden alle Länder von dem nicäischen Kaiser Johann al-bert, so auch Thcffalonich. Balduin II., Roberts Bruder, unter der Vormundschiflund Mitregentschaft Johanns von Bricnne, Königs von Jerusalem, starb 1237, Mi-chael Paläologus, König von Nicäa, eroberte Konstantinopel (1261), und Bald»starb im Abendlande als Privatmann. ZuNicäa regierten bis dahin TheodorLack-ris (1204), Johann Dukas Patatzes, ein guter Regent und glücklicher Krieger (IM)Theodor II., sein Sohn (1259), welchem Michael Paläologus die Krone raubte. Mi-chael vereinigte sich mit der lateinischen Kirche, allein schon sein Sohn Andronikiiiii.(1282) entsagte ihr wieder. Innere Unruhen und äußere Kriege, besonders gegen deTürken, zerrütteten das schwache Reich. Andronikus III., sein Enkel, nöthigte ih«,den Thron mit ihm zu theilen (1322), und raubte denselben ihm endlich ganz. An-dronikus starb als Mönch (1328). Andronikus IV., der in dcms. Jahre denThmbestieg, focht gegen die Türken unglücklich und starb 1341. Sein Sohn John«mußte den Thron mit seinem Vormunde, Johann Kantakuzen, 10 Jahre theilen.Auch dessen Sohn, Matthäus, ward zum Kaiser ernannt. Doch legte Jener sreiAlig, Dieser gezwungen die Krone nieder (1355). Unter Johanns Regierung faßten di«Türken zuerst festen Fuß in Europa und eroberten Gallipolis (1357). Die Paläs-logen verloren von nun an auch diese europäischen Länder, theils durch Abfall, thMan die Türken. Sultan Murad nahm Adrianopel (1361); Bajazet nahm bis ansKonstantinopel fast alle europäische Länder weg und nöthigte Johann zum TriADiesen hatte auf eine Zeitlang sein Sohn Andronikus vertrieben. Ihm folgte s«zweiter Sohn, Manuel (1391). Bajazet belagerte Konstantinopcl, schlugabendländisches Heer unter Sigismund bei Nikopolis (1396) und nöthigte M-nuel, das Reich mit Johann, Andronikus's Sohne, zu theilen oder an ihn abptreten. Timur's Einfall in die türkischen Provinzen rettete dies Mal Konstantine-pel (t402), Manuel erhielt damals seinen Thron völlig zurück und eroberte»