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2 (1830) Bo bis C
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Byzantiner (oströmisches Reich)

Lhersones (695). Leonitius aber wurde wieder von Apsimar oder Tiber IH. ab-q/setzt (698) , und diesen überwand der König von Bulgarien, Trebelius, welcherIustinian wieder auf den Thron setzte (705); allein aufs neue empörte sich gegenihn Philippicus Bardanes. Mit Iustinian II. erlosch des Heraklius Stamm.Philippicus's einzige Sorge war die Beförderung des Monotheismus, wahrend dieAraber Kleinasien und Thrazien verwüsteten. Gegen den allgemein gehaßten Für-ste» riefen die verschiedenen Heere ihre Anführer zu Kaisern aus, unter denen Leo,ein Jsauricr, die Oberhand behielt (71314). Leo trieb die Araber von Kon-stantinopel, das sie fast zwei Jahre angegriffen, zurück und dampfte den von Ba-silius und dem vorigen Kaiser Anastasius angeregten Aufstand. Seit 726 beschäf-tigte ihn die Aushebung des Bilderdienstes. Die italienischen Provinzen wurdendarüber ein Raub der Longobarden, und die Araber plünderten die morgenländi-schen Provinzen. Nach seinem Tode (741) bestieg sein Sohn, Konstantin V., denThron, ein tapferer, thätiger und edler Fürst. Er bezwang seinen aufrührerischenSchwager Artabasdus, entriß den Arabern einen Theil Syriens und Armeniensund überwand zuletzt auch noch die Bulgaren, gegen die er lange unglücklich gewe-sen. Er starb 775. Ihm folgte sein Sohn Leo Hl., der nicht unglücklich gegendie Araber focht, und diesem sein Sohn Konstantin VI. (780), dessen hcrrsch-süchtige Mutter, Irene, als Vormünderin und Mitregentin sich durch Wiederein-führung des Bilderdienstes eine mächtige Partei machte. Er strebte umsonst, sichvon ihrer und ihres Lieblings Stauratius Abhängigkeit loszumachen, und starb(796), nachdem er geblendet worden. Gegen die Araber und Bulgaren wurdeder Krieg lange fortgesetzt, doch endete er gegen die Ersten unglücklich. Der Plander Kaiserin, sich mit Karl d. Gr. zu vermählen, erregte das Mißvergnügen derGroßen, welche den Patrizier Nicephorus aus den Thron setzten (802). Irenestarb in einem Kloster. Nicephorus ward den Arabern zinsbar, und blieb gegen dieBulgaren (811). Stauratius, sein Sohn, verlor die Krone an Michael I., sowiedieser wieder an Leo IV. (813). Leo wurde abgcseht und gctödtet von Michael II.(826). Die Araber entrissen ihm Sicilicn, Unteritalien, Kreta und andre Länder.Er verfolgte den Bilderdienst; so auch sein Sohn Theophilus. Theodora, Vor-münderin seines Sohnes, Michaels III., endigte den Bilderstrcit (841). Währendeiner grausamen Verfolgung der Manichäer verwüsteten die Araber die asiatischenProvinzen. Der ausschweifende und verschwenderische Michael nöthigte seine Mut-ter, in ein Kloster zu gehen. Die Regierung führte statt seiner Vardas, sein Oheim,und nach dessen Ermordung Basilius, der Michael umbrachte (867); Basilius >.war kein ganz verwerflicher Regent (886). Seines gelehrten Sohnes, Lco's V.,Regierung war nicht glücklich (911). Uber Konstantin VIII., Porphyrogenncta,seinen Sohn, war der Mitkaiser Alexander Vormund, und nach dessen Tode (912)seine Mutter Zoe. Romanus Lakopenus, sein Feldherr, zwang ihn (919), denThron mit ihm und seinen Kindern zu theilen. Jener aber bemächtigte sich dessel-ben wieder allein und regierte mild, aber schwach. Sein Sohn Romanus II. (939)focht glücklich gegen die Araber. Ihm folgte (963) sein Feldherr Nicephorus, densein General Joh. Tzimiskcs tödtetc (970), welcher die Russen glücklich bekriegte.Basilius II., Romanus's Sohn, folgte diesem guten Regenten. Er besiegte dieBulgaren und die Araber. Sein Bruder, Konstantin IX. (1025), glich ihm nicht.Durch dessen Tochter Zoe bestieg Romanus III. den Thron (1028). Diese aus-schweifende, aber staatskluge Fürstin ließ ihren Gemahl hinrichten und erhob nacheinander auf den Thron: Michael IV. (1034), Michael V. (1041) und Konstan-tin X. (1042). Russen, Patzinatzen und Araber verheerten indeß das Reich. Nachihr ward ihre Schwester, Theodora, zur Kaiserin gewählt (1053). Ihr Nach- '^6", Michael VI. (1054), ward von Isaak Komnenus abgesetzt, dieser wurde(1059) Mönch. Sein Nachfolger, Konstantin XI. Dukas, focht glücklich mit den