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2 (1830) Bo bis C
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344
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344 Byzantiner (oströmisches Reich)

sanier, schwacher, von seiner Gemahlin geleiteter Fürst. Die Longobardm amrissen ihin einen Theil von Italien (568), auch mit Persien führte er über Ar-menien einen sehr unglücklichen Krieg (570), .und die Avaren plünderten die a,,der Donau gelegenen Provinzen. Justin siel aus Kummer in Wahnsinn; Tibersein verdienstvoller Minister, wurde zum Casar erk.art, und der Feldherr Justinsführte den Krieg gegen Persien glücklich. Die Griechen verbanden sich jetzt z«ersten Male mit den Türken. Gegen seinen Nachfolger Tiber II. (578) verschri-een sich die Kaiserin Sophia und der Feldherr Justinian vergeblich. Vo» d,»Avaren erkaufte der Kaiser den Frieden, von den Persern erzwang ihn der FeldhmMauritius (582). Tiber erklärte ihn zum Casar. Mauritius (582) würde m 'vorzüglicher Regent gewesen sein, aber für diese Zeiten fehlten ihm Klugheit undEntschlossenheit. Er hatte an den morgenländischen Grenzen Ruhe, welche ihn,die Dankbarkeit des Königs Kosroes 11. gewährte, den er, als seine Unterth«ihn vertrieben hatten, wieder auf den Thron setzte (59t). Dessenungeachtet truib,der Krieg gegen die Avaren durch die Schuld des Commentiolus sehr unglücklichgeführt. Das Heer war mißvergnügt und wurde bald durch unzeitige Strenzeund Sparsamkeit, bald wieder durch furchtsame Nachgiebigkeit aufgereizt. Eirief endlich einen seiner Ofsiciere, den Phokas, zum Kaiser aus. Mauritius »deauf der Flucht eingeholt und getödtet (602). Phokas's Laster und geringe Nege»-tenfähigkciten führten im Innern die größte Zerrüttung herbei. Heraklius, beiSohn des Statthalters in Afrika, griff zu den Waffen, nahm Konstantinopel einund ließ Phokas hinrichten (610). Er that sich nur in der kurzen Periode beipersischen Krieges hervor. Während der ersten 12 Jahre seiner Regierung plün-derten die Avaren und andre Donauvölker die europäischen Provinzen, und die Pa-ste c eroberten die Küsten Syriens und Ägypten. Als cs ihm endlich gelungen«,die Avaren zu befriedigen, zog er selbst gegen die Perser (622) und schlug sie glück-lich zurück, während die aufs neue feindlich aufgestandencn 'Avaren Konstantinopckvergebens angriffen (626). Unterstützt von dem Aufruhr gegen Kosrocs, drang abis in das Innere Persiens ein. In dem mit Siroes (628) geschloffenen Friedenerhielt er die verlorenen Provinzen und das heilige Kreuz zurück. Die Araber aber,die inzwischen unter Mohammed und den Khalifen mächtig geworden waren - er-oberten unter seiner Regierung Phönizier,, die Lander am Euphrat, Judäa, Sy-rien und ganz Ägypten (631641). Unter seinen Nachkommen war kein ein-ziger würdiger Regent. Ihm folgte sein Sohn Konstantin lll., wahrscheinlich inGemeinschaft mit seinem Stiefbruder Herakleonas (641). Der Erste starb bald,und Letzterer verlor die Krone in einem Aufruhr und ward außerdem verstümmeltDarauf erhielt Konstans, des Konstantin Sohn, den Thron (642). BlutigerVerfolgungsgeist und die Ermordung seines Bruders Thcodosius (650) machtenihn dem Volke verhaßt. Die Araber, ihre Eroberungen fortsetzend, entrissen ihmeinen Theil von Afrika, Cypern und Rhodus, und schlugen ihn selbst zur See (iMInnere Streitigkeiten nöthigten ihn zum Frieden. Er verließ darauf Konstantine-pel (659) und führte in dem folgenden Jahre gegen die Longobardm in Italieneinen unglücklichen Krieg, in welchem er zu Syrakus das Leben verlor (<M>Konstantin IV., Pogonat, des Konstans Sohn, überwand den syrakusanischenGegenkaiser Mezizius und thcilte anfangs mit seinen Brüdern, TibcriuS und H-raklius, die Regierung. Die Araber überschwemmten ganz Afrika und Sicilieu,brachen durch Kleinasien in Thrazien ein und griffen Konstantinopel mehre Zahnhinter einander zur See an (669). Dennoch erhielt er von ihnen einen gutmFrieden; dagegen nöthigten ihn die Bulgaren zu einem Tribut (680). 3»s!i-nian II., sein Sohn und Nachfolger (685), schwächte die Maroniten; unglücklichaber kriegte er gegen die Bulgaren (688) und gegen die Araber (692). Leonikiu-setzte diesen grausamen Fürsten ab und sandte ihn verstümmelt nach dem taurlsche»