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7 (1830) M bis N
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Nabis

nämlich die,daß die Mythologie ein großes Panoram religiöser Ideen und An-schauungen sei, die meistens im Orient entsprungen und im orientalischen Sinnund Geiste aufgefaßt und ausgeprägt seien, von denen also das Symbolische, Ma-gische und Allegorische ebenso wenig ausgeschlossen werden dürfe, als es von derältesten griech. Poesie ausgeschiedcn werden könne". In dem ganzen griech. My-thus erkennt man auch, trotz aller Zersplitterungen und Zerfaserungen, die Spureneiner beachtenswerthen Einbeit, welche keine andre sein kann, als eine vorausgegan-gene reinere Urreligion, ein Monotheismus. Auf diesen einzigen Urtypus die griech.Mythe, nicht bloß hypothetisch, sondern real zurückzuführen, sei die Aufgabe derMythologie. Was Hermann dieser Ansicht entgegcngestcllt hat, ist früher erwähntworden. Leidenschaftlicher erhoben sich gegen sie Joh. H. Voß und Loöeck, obglcichGörres, v. Hammer, Munter, Uwarosf, Ritter durch neue Gründe ihr Bestäti-gung zu geben versuchten. Nicht ohne Glück bemühte sich Konr. Schwenck insEtymologisch-mythologischen Andeutungen", nebst einem Anhänge von F. GWelcker (Elberfeld 1823), die älteste Mythe aus den Anbildungen der Folgezeitdurch Etymologie herauszufindcn: ein Versuch, in dem ihm schon Böttiger inmehren seiner Schriften, welche die alte Mythe, zunächst in Bezug auf ihre bild-liche Darstellung, berühren, mit umfassenderer Gelehrsamkeit und auf eine Artvorangegangen war, die wol unbestritten als musterhaft gelten darf. Auch gehörenhierher als neue Versuche: O. Müller sProlegomenen zu einer wissenschaftlichenMythologie" (Gött. 1825) und Ferd. Ehr. Baur'sSymbolik und Mnthologie"(Ztultg. 1824, 2 Bde.); ferner als treffliche Beitr. zur Mythologie des OrientsRhode's Schriften (;. B.Beitr. zur Alterthumskunde"). Noch haben diese wis-senschaftlichen Bearbeitungen der Mythologie die Aufmerksamkeit des Auslandesnicht so erregt, daß, außer etwa Payne, Knight, bedeutende Förderer dieser Wissen-schaft von dorther hier zu nennen wären. Für die Kunst sind sehr wichtig Böttiger'öIdeen zur Kunstmythologie" (Dresd. u. Lpz. 1826, 1. Cursus), sowie dessenfrühereVorlesungen"; ferner die Bilderwerke von Hirt und Millin. Über dieNordische Mythologie s. d.

der 14. Buchstabe des deutschen Abc, welcher mit Anstoßung der Zunge andm Gaumen und die Zähne, und Ausstoßung der Lust durch den Mund und dieNase ausgesprochen wird. Zugleich ist er der 3. der sogen. Halblauter oder flie-ßenden Buchstaben. Das in span. Wörtern vorkommende L lautet wie ein n);Leyema, Neunen rc. also: Espanja, Nunjeß rc.

Nabis, ein spartanischer König um200 v. Ehr., ein Tyrann, der schlaugenug war, anfangs den Schein eines gerechten Fürsten anzunehmen, übrigensin seinem ganzen Äußern den asiatischen Despoten nachahmte, und Einige durchSchmeicheleien und Versprechungen zu gewinnen, Andre durch Drohungen zuschrecken wußte. Eine bewaffnete Leibgarde umgab ihn, und eine Menge geheimerAuflaurer stand in seinem Dienste. Jeder Verdächtige wurde sofort gemordet oderverbannt. Messina und Argos ließ er plündern; er würbe seine Herrschaft über denPeloponnes durch List und Gewalt immer weiter ausgebreitet haben, wenn nichtdie Römer endlich in Verbindung mit den Achäern ihm den Krieg erklärt hatten.Doch vermochte Luintus Flaminius nicht, ihn zu bezwingen; glücklicher warPhilopvmen gegen ihn mit dem Heere des achaischen Bundes. Endlich wurde derTyrann durch seine eignen Bundesgenossen, die Ätolier, die er zu Hülfe gerufen,>>> Sparta getödtet.