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7 (1830) M bis N
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4 Macbeth Maccaroni

tung der Kaiserin, In der Folge wurde M. nach und nach Secretair des zum Vicc-könig von Irland ernannten Lords Townsend, Mitgl. des Parlaments, Ritter desBathordens und Gouverneur von Granada und Tabago. Auf diesem Posten blieber bis zur Eroberung dieser Insel durch die Franzosen, 1779. Er siel in fcanz.Gefangenschaft und verlor einen großen Theil s. Vermögens. 1780 erhielt er dasGouvernement von Madras, welches er so klug und und uneigennützig verwaltete,daß das Ministerium beschloß, ihn zum Generalgouverneur von Bengalen zu er-nennen. Er lehnte jedoch diese Ehre ab und kam 1792 nach England zurück. DieRegierung beschäftigte sich damals mit dem Plane, den engl. Maaren in China ,einen großem Absatz zu verschaffen, um nicht jährlich so bedeutende baare Summendiesem Lande für Thee zufließen lassen zu müssen. Man übertrug M. diese Ge-sandtschaft und überließ ihm selbst die Ernennung aller Personen, die ihn begleitensollten, sowie alle übrige Bestimmungen. Der König erhob ihn zum Discount.

Am 26. Sept. 1792 segelte er ab und erreichte seine Bestimmung. Aber weder diemitgebrachten Geschenke, deren Werth die Chinesen nicht verstanden, noch die selbstmanche Demüthigung nicht achtende Nachgiebigkeit des Gesandten konnten ihn zuseinem Zwecke führen. So kam er 1794 unverrichteter Sache nach London zurückund wurde, zum Zeichen der königl. Zufriedenheit mit seinem Eifer im Dienste desVaterlandes, zum Earl os Macartney erhoben. Der GesandtschastssecretairStaunton (s. d.) lieferte die Beschreibung dieser Gesandtschaftsreise. 1795ging M. als Gesandter nach Verona zu dem Bruder Ludwigs XVI. und 1799 alsGouverneur nach dem Cap Er starb zu London d.30. März 1806 ohne männlicheErben mit dem Ruhm eines ebenso geschickten Diplomatikers als redlichen, uneigen-nützigen, für s. Vaterland rastlos thätigen Mannes. S. I. Barrow'skubl lilä<m«1 evriting'8 ok tlie lato Karl ok Llacartne^" (Lond. 1807, 2 Bde., 4.).

Macbeth, ein schottischer König, der Reihe nach der 85. Als Feldherrunter seinem Vetter Donald Vll. bekämpfte er die Inselbewohner und Irländermit Glück. Gegen die Dänen gesendet, ließ er den Anführern, während der an-gefangenen Friedensunterhandlungen, bei einem Gastmahl einen Schlaftrunk ein-mischen, überfiel die übrigen in ihrem Lager und richtete ein großes Blutbad un-ter ihnen an; nur wenige konnten sich nebst dem Könige durch die Flucht retten.Übermüthig durch sein Glück, strebte nun M. selbst nach der Krone, Ein Traum,in welchem drei übermenschliche Weiber ihn als Than von Angus, von Murray undals König von Schottland begrüßten, bewog ihn, den König zu ermorden. DesKönigs Söhne mußten flüchten, und M. wußte thcils durch Geschenke an den iAdel, theils durch strenge Gerechtigkcitspflegc das Volk aufseine Seite zu bringen.

Zehn Jahre lang schien er durch gute Gesetze und Einrichtungen unter den bessernRegenten eine Stelle behaupten zu wollen, als er auf einmal Tyrann wurde. Daserste Opfer war Banco, der ihm beim Königsmorde bcigestanden hatte, und den erjetzt bei einem Gastmahle tödten ließ. Bald ließ er unter erdichteten Ursachen mehreGroße des Reichs hinrichten, von deren Vermögen er sich eine Leibwache unterhielt.Dadurch noch nicht sicher genug, ließ er auf dem Berge Dunsinan ein Castell er-bauen, von wo aus er das ganze Land übersehen konnte, und zu dessen Bau ihmdie Thans die Leute schicken, ja sie selbst die Aufsicht führen mußten. Empörtüber diese Tyrannei, ging Macduff, Than von Fife, nach England und sodertehier Malcolm, des ermordeten Königs Donald Sohn, zur Rache auf. Unterstütztvom König Eduard von England, kamen sie zurück, und M., von dem die Schottenmeistens absielen, wurde, nachdem er sich in sein Castell geflüchtet hatte, 1057,im 17. Jahre seiner Regierung, getödtet. Diesen Stoff hat Shakspeare, fastganz den Chroniken und den Sagen folgend, in seinem berühmten TrauerspieleMacbeth" benutzt.

Maccaroni, Maccheroni, eine besondere Art italienischer Nudeln,

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