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Fyt Gabalis
gegen 40 Jahre. Karl VI. ehrte ihn so, daß er den alten podagrischen Mann1723 in einer Sänfte von Wien nach Prag zur Aufführung einer Oper beim Krö-nungsfeste tragen und den berühmten „Llraäus »ä knrna^uiu ». innnulluetioIld coinpositionenr musicne reAulsrein etc.", ein Lehrbuch der Komposition in lat.Sprache, das F. auch außer Deutschland berühmt gemacht hat, auf seine Kosten(Wien 1725, Fol.) sehr schön drucken ließ. Auch hatte F. auf den musikalischenGeschmack seiner Zeit durch seine Kompositionen viel Einfluß. Seine Kirchencom-positionen haben noch jetzt Werth, besonders eine wissa vemoniea, welche in Leip-zig gestochen erschienen ist.
Fyt (Johann), holländischer Maler, geboren zu Antwerpen um 1625.Sein Sterbejahr ist unbekannt; man findet noch Gemälde von 1652 von seinerHand. Seine Gegenstände waren meist Jagden, wilde und zahme vierfüßigeThiere, Vögel, Früchte, Blumen, Basreliefs. Er malte Vieles mit Rubens, mitJak. Jordaens und Th. Willebort gemeinschaftlich, und sein Pinsel war so frucht-bar, daß fast jede bedeutende Gemäldesammlung Etwas von ihm auszuweisen hat.Seine Zeichnung ist höchst naturgetreu und doch gewählt; scin Colorit glühend undkräftig; die Farben besonders im Lichte stark impastirt. In allen diesen Eigen-schaften wetteiferte er mit de Vocs und Snydcrs. Auch in der Ätzkunst war er aus-gezeichnet. Er gab 1642 zwei Suiten Thierflücke heraus. Dav. Koning warsein Schüler.
G.
der 7. Buchstabe des Abc, ei» Gaumenbuchstabe, welcher etwas härter als jund etwas gelinder als k ausgesprochen wird, bezeichnet in dem modernen Ton-systeme die 5. diatonische Klangstufe. Von diesem Tone hat der 6- oder Vio-linschlüssel ( A ) seinen Namen, weil durch Aufsetzung desselben auf die zweite
Linie unseres Notensystems bestimmt wird, daß auf dieser Stelle die Note, welchedas eingestrichene A bezeichnet, ihren Platz hat. (S. Ton und Tonart.)
Gäa, die Erde, als kosmologischc Gottheit der Alten. „Nach dem Chaos",sagt Hesiod,
„Ward die gebreitete Erd' ei» dauernder Sitz der gesammtenEwigen, welche bewohnen die Höh'» des beschneiten Olympos".
Was aus ihr, nach ihr und auf ihr sich bildet, ward von ihr erzeugt. Ohne be-feuchtende Liebe gebar sie den stcrnichten Himmel (Uranos), die hohen Gebirge undden Pvntos (das Meer; Uranos erzeugte mit ihr die Titanen (s.d ), die Theia,Rheia, Mnemosyne, Themis, Phöbe, Tethys, die Cyklopen und HekatoncheirenICentimanen). Da Uranos jedes dieser Kinder gleich nach der Geburt einkerkerte,sann Gäa auf Rache, erfand die demantcne Hippe, und beredete die Söhne, damitden Vater zu entmannen. Kronos verübte die That. Gäa empfing die der Wundeentriesclnden Blutstropfen und gebar, dadurch befruchtet, die Erinnyen, Gigantenund melischcn Nymphen. Mit ihrem Sohne Pontos zeugte sie nachher Nereus,Thaumas, Phorkys, Keto und Eurybia. Unzufrieden auch mit Kronos verhießsie ihrer Tochter Rheia, den neugeborenen Zeus aufzuziehen, und trug ihn nachKreta. Als er erwachsen war, half sie ihm auf den Thron, indem sie ihm rieth,die eingekerkerten Hekatoncheiren und Cyklopen zu befreien.
Gabalis, „6vmte >Ie klsbali«, ou entretien» 8ur le» svienoes «eors-
te»", ein Roman aus dem letzten Viertel des 17. Iah,h., dessen Vers, der Abb«