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In unserm Falle würde also das aus dieser Tafel für 19,1° gefundeneGewicht, nämlich 14,So, zu multiplicircn sein mit 0,25. Dies giebt 3/71. Es wiegtalso der in einem Cubikfufs Luft enthaltene Dunst unter diesen Umständen3/71 d. i. nahe 35 Gran.
Der Barometerstand hat auf die Zahl der vorigen Tafel keinen Einllufs,weil nach einem bekannten Dalton’schen Gesetze sich eben so viel Dunst inder Luft bildet als im leeren Raum.
Genauer findet man aber das Gewicht eines Cubikfufses Dunst bei derbeliebigen Spannung x und der Temperatur t nach der Formel
1,63 x
y =
1+0,005 t
Gran,
wo x die Expansion für den Thaupunkt und t die Luftwärme bedeutet.
Die freie atmosphärische Luft ist nie vollkommen trocken, weil sie nirgendganz ohne Wärme ist, und Wasserdunst sich bei jedem Wärmegrade bilden kann.Wäre sie irgendwo vollständig trocken, so müfste die Beobachtung des Psychro-meters die Expansion x = 0 ergeben.
Gay-Lüssac hat gegen ein feuchtes Thermometer künstlich ausgetrockneteLuft strömen lassen und bei verschiedenem Druck und verschiedener Wärme dieYerdunstungskälte beobachtet. Berechnet man nach der oben angeführten Formelaus seinen Beobachtungen die Expansivkraft des Wasserdunstes in der anströmen-den Luft, so findet man Gröfsen die um wenige Hundertel von 0 abweichen.
Ich hebe nur vier von seinen Versuchen hier aus.
Barometer
Luftwärme
V erdunstungsk,
Expansion
336,9'"
0/0 0 R.
PS
0
i-
1
— 0,04"' par.
336,9'"
20,0
+ S/2
+ 0,03"'
288,2'"
10/0
+ 1/6
+ 0,05'"
221/6'"
10/0
+ 0,4
+ 0,00"'
Versuche der
Art liefern neben
den Vergleichungen
des Psychrometers
mit dem Danielfschen Instrument die beste Probe für die Pvichtigkeit der ange-wandten Formel. Die Abweichungen, welche in den Hundertein der Linie ent-halten sind, dürfen aber füglich unbeachtet bleiben.
Die schätzbaren Beobachtungen, welche ausgezeichnete Reisende in frühererZeit mit dem Saussür’schen Haarhygrometer an verschiedenen Gegenden der Erdeangestellt haben, machen es wünschenswerth, dafs man einen Vergleichungspunkt