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so würde die auf diese Weise in der Tafel gefundene Zahl unmittelbar den Dunst-druck bestimmen, weil dann der Dunst in der Atmosphäre im Maximum und dieLuft so feucht sein müfste, dafs sie keinen Dunst mehr aufnehmen könnte.
In den Fällen aber, Wo das trockne Thermometer um einige Grade höhersteht, mufs man f- dieser durch Reaumürsche Grade ausgedrückten Temperatur-differenz (oder wenn das feuchte Psychrometer beeiset ist, nur ■§) von jener inder Tabelle aufgesuchten Zahl subtrahiren um gleichfalls in Pariser Linien dieSpannung des in der Atmosphäre befindlichen Dunstes zu erhalten. Ist der Baro-meterstand beträchtlich gröfser oder kleiner als 336so mufs man noch töVöödieser Abweichung mit dem Unterschiede beider Thermometer multipliciren, undim Falle eines gröfseren Barometerstandes dieses Produkt zu der schon gefundenenGröfse hinzufügen; bei einem niedrigeren Barometerstände davon subtrahiren.
Diese Regeln der abgekürzten Rechnung lassen sich auf die Formeln
bringen:
x = e — | (t — t') — 0,0011 (336 — b) (t — t')
Ö
x = e — i (t — t') — 0,001 (336 — b) (t — t')o
Genauer aber sind die Ausdrücke
x = e
x = e
0,558 (t — t') b512 — t'0,558 (t — t') b572 — t'
von denen der erste für Beobachtungen des blofs nassen, der andre für Beobach-tung des mit einer Eisrindc überzogenen Psychrometers gültig ist.
Die gröfseste Psychrometerdifferenz hat in unsrer Gegend der Herr ProfessorErman am 20. Mai 1827 um Uhr Nachmittags bei einem Barometerständevon 338 /// ,23 beobachtet.
Das trockne Thermometer zeigte 19,1° R.
Das feuchte 11,1°.
Die Differenz beider war also 8°.
Um hieraus die Spannung des atmosphärischen Dunstes berechnen zu kön-nen, suchen wir die zu 11,1° gehörige Spannung in der oben mitgetheilten Tafelauf.
Man findet 5,56; von dieser Zahl subtrahirt man -| der beobachtetenTemperaturdifferenz, welches in diesem Falle 3,00 beträgt. Die Subtraction giebt