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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
Entstehung
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geräucherter Zunge, einer kostbaren Fasanen-Pastctc, Weinund Kaffee, welcher zur Stelle in eben derselben — wiedcr-ergänzten — Maschine mit Kalk gekocht wurde, worin ihn dieReisenden im Ballon zuzubereiten pflegen. Die ganze Gesell-schaft war in der heitersten Stimmung, und Hr. als Vaterdes Täuflings — nach der Schilderung der Augenzeugen —höchst liebenswürdig. Nach geendigtem frohen Mahle begabensich die jungen Damen in den aufgeblasenen Ballon, und Fr^u-lcinTherese vonVibra verrichtete die Taufe, indem sie einGlas Wein im Ballon herum ausgoß, und dabei den Namendes Ballons: anäiVassau« nannte. Ein

dreimaliges Lebehoch beschloß die Feierlichkeit.

Während des Aufenthalts der Luftfahrer in unserer Stadt,besuchten sie in den wenigen Musestunden, die sie sich gönnten—denn dem Publikum widmeten sie ihre meiste Zeit, so daß sieselbst nur wenige von den zahlreichen Einladungen, die an sieergingen, annahmen— die Umgebungen der Stadt, das natur-historische Museum des Hrn. Pros. Sandbcrgcr und dasGymnasium. Beim Besuche der letzteren Anstalt füblrc sich Hr.UvIIonä im geschmackvoll decorirten Vcrsammlungssaale rechtlebhaft an die von lhm noch nicht lange verlassenen Hallen derUniversität Cambridge, die er hier e» mivlatui-o wieder vorsich zu sehen glaubte, erinnert; auch war er sehr überrascht,bei uns so viele alte Bekannte in den Meisterwerken der aus,gezeichnetsten Philologen seines Vaterlandes zu treffen. Ebenso sehr Freunde des heiteren Scherzes und des geselligenVergnügens als der Wissenschaften, beehrten die Reisendenauch unser Tanzcasino mit ihrer Gegenwart, und ihre Theil,nähme und ungezwungene Heiterkeit machte diesen Abend zueinem der angenehmsten und fröhlichsten.

In Anerkennung und Würdigung der seltenen Güte undFreundlichkeit, welche die Luftfahrer während ihres Aufenthal-tes in unserer Stadt gegen das Publikum an den Tag gelegtbatten, glaubte der hiesige Magistrat, denselben seinen Dankdafür am besten durch Erthcilung des Ehren-Bürgerrechtsder Stadt Weilburg abzustatten. Da jedoch die dazu erforder-