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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
Entstehung
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Derselbe hat oberhalb des Gerüstes seine Befestigung an Strik-ten, welche über Rosten an 2 Bäumen laufen, die zu beidenSeiten des Gerüstes angebracht sind; mittelst dieser Strickewird der schwellende Ball Anfangs in die Höhe gezogen undbis zu seiner völligen Aufschwcllung festgehalten. Zuletzt wirdAlles, was mit dem Ball aufsteigen soll, in die Galerie ge-bracht, in welche sich auch die Luftfahrcr selbst stellen; dieGlutpsanne wird eingehängt, das Feuer darin geschärt, undindem man die Stricke losläßt, der Ball der Lust überlassen.

— Die Charliercn bekommen an ihrem oberen Theile eine Klap-pe, die, wie schon oben beschrieben, mit einer Feder zugehal-ten ist und mittelst einer Schnur geöffnet werden kann. Airden untern Theil des Balls kommen ein oder zwei Schläuchevon gefirnißtem Tastet von etwa 6 — 10 Zoll Durchmesser;durch diese wird der Ball gefüllt. Zur Entbindung rechnet mangewöhnlich auf 1 pariser Kubikfuß Gas 6 Unzen Eisenfeile,eben so viel concentrirte Schwefelsäure und 30 Unzen Wasser.Bei der Bereitung in größeren Massen uimmt man statt derEisenfeile gewöhnlich Nägel. Der Ball darf aber nicht ganz

— etwa zu -/z — gefüllt werden, weil, sobald er die höherenSchichten der Atmosphäre erreicht, wo die Luft weniger dichtist und also weniger auf den Ball drückt, die darin eingeschlos-sene Luftart sich ausdehnt und den Ballon vollkommen erfüllt,ihn aber weiterhin zersprengen könnte, wäre er gleich Anfangsvollkommen gefüllt worden. Weiterer Gefahr kommt mandurch Oeffnung des Ventils zuvor. — Die Entbindung desGases geschieht in Wannen und Fässern, aus denen blecherneRöhren gehen, die das Gas in einen mit Wasser gefüllten ge-meinschaftlichen Behälter unter eine umgestürzte Tonne — zurReinigung des Gases — leiten, und es von da durch die mitihnen fest verbundenen Schläuche des Balls in diesen hinein-führen. Der vorher ganz zusammengefaltete Ball wird nunvon dem einströmenden Gas aufgetrieben. Um ihn herum istein Netz von Stricken angebracht, von dem andere zu einemfrei schwebenden hölzernen Reife, und von diesem verlängertbis zu dem Boote herabgehen, das die Luftfahrer uud alle Ge-