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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
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berzeugung verschafft, daß, um FLulniß und Auswach-sen zst verhüten, das sicherste Mittel sei), den Zugangder äußern Luft möglichst zu verhindern, und daß mandaher bei einem Fabrikgebäude, wie das weinige ist, woder Rübenbehälter an der'Außenseite längs des ganzenGebäudes sorfgehec, denselben In drei gleiche Tbstletheilcn müsse. Ein jeder Theil muß durch eine LichteQueerwand von dein andern geschieden werden; wobetsich von selbst crgiebt, daß beide Scheidewände mit ei-ner wohlpassenden Thüre veriehen sey» müsscn. Dererste Theil des Behälters wird bei dem Einbringen derRüben, welche trocken, vorn Erdboden gereinigt undunbeschädigt sign müssen, dergestalt angesnüt, daßnur so viel Raum darin übrig bleibe, daß zwischen derDecke und den Rüben noch eine dichte Belegung vonStroh Platz habe. Wenn dieser in der Art angefülltist, so wird mit dem zweire» Thcile auf gleiche WeiseVerfahren. Ist dieses geschehen, und die Thüre gegenalles Eindringen der Luft bestens verwahret; so konser-virt man den dritten Theil des Behälters, um daselbstdiejenigen Rüben zu placiren, welche gekauft und täg-lich cingeliefert werden- um sie sogleich, so lange derEinkauf dauert, zu verarbeiten; indem diese Rübenschon deshalb ohne Nachthei! nicht lange liegen bleibenkönne», weil selbige, von Wurzeln und dem obernKrautkopf wohlgereinigel, nur käuflich angenommenwerden können, so zubereitet aber beim Liegen nicht we-nig an Saft verlieren würden. Was den Frost be-trifft, so ist der Behälter, wenn er wie hier mir demGebäude vereiniget ist, und über seiner Decke bewohnteZimmer hat, nur von der Aussensejte her, gegen das