5/,8, Europa und die Revolution.
läßt; oder ob demokratische Körperschaftenmit gewaltsamen Gelegenheit dekreten jeder Oppo-sition begegnen, Militärgerichte Und Revolutions-Tribunale ordnen, den königlichen Fallen soge-nannte große Maßregeln für das öffentlicheHeil an die Seite setzen, und Recht und Gesetzdrehen nach der Convenienz des Augenblicks:bcydes, wie es allein von frevelhafter Gewaltausgeht, muß, mit welchen scheinbaren Vorwändenes sich beschönigen möge, nothweudig zum Verder-ben führen. Ob jener heißblütige reißende Ter-rorism seine Schlachtopfer in die Schlangcnhöhlewirst, wo giftige Ottern sie nmstrikten, und ihremLeben schnell ein Ende machen; oder ob wohlge-zogene Schergen einer zahmen, weißblütigen, kal-ten, langweiligen politischen Jngnisitiou dieIhrigen langsam mit unzähligen, kleinen, schmerz-losen Nadelstichen zum Tode bringen, wird in derWirkung ganz dasselbe seyn. Ob eine absoluteRegierung willkührlich über das Vermögen ihrerUntergebenen verfügt, indem sie für ihre Verschwen-dungen unerschwingliche Abgaben von ihnen er-preßt, und etwa gar zu Gunsten einiger Privile-girten die Masse des Volkes zum Ruine treibt;oder ob Demagogen eben diesen vorher Privilo-girten in gewaltsamem Raub ihr Eigen rhnm ent-ziehen, um es dem Volke, oder vielmehr sich sel-