353 Europa.und die Revolution.
cheru iu jedem Geinüth erweckt, erklärten sich ohneVerzug für die Sache der Griechen, und die Mei-nung hatte schnell durch ganz Europa ihre Par-they ergriffen. Die Cabinette aber, die freylichnoch sonst manches zn bedenken haben, überraschtdurch ein Ereigniß, das schnell, wie eine Protesta-tion des Himmels herabgekommen, gegen die Er-klärung, daß er unbedingt für die Grundsätze, diesie seither geleitet hatten, sich ausgesprochen, fan-den sich bald in einen unauflöslichen, inneren Wi-derspruch verwickelt, der den Zwiespalt der Weltklar aufdeckte, indem Christenthum und absoluteWillkühr in einer Allianz gänzlich unverträglichsind. Die Diplomatik, die ihrem Naturell gemäß,Herz und Eingeweide in versiegelter silberner Capselbey sich führt, hatte nach reiflichem Nachdenken inedler Consequenz nicht übel Lust, die Türken als*liebe Bundesgenossen zu begrüßen s aber die neuenFreunde benahmen sich bald so unzart und ungeberdig,daß sie beschämt und verwirrt uud betreten die gebo-tene Bruderhand wieder an sich zog. Selbst die ent-schiedensten Götzendiener der absoluten Macht, jenebrutalen Rathgeber und Ohrenbläser, die sie stetszu plumper Gewaltthätigkeit antreiben, traten be-troffen vor der wüthendeu Ungebühr zurück, diesich hier kund gethan, und erschraken, als ihreMarimen, in so scheuslichcn Gestalten That ge-worden, ihnen entgegen kamen, und ihre kecksten