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Europa und die Revolution
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3o4 Europa und die Revolution.

im Frieden weggegeben; die Flüsse selbst halt diestarre.Eigensucht wie mit ewigem Eis geschlossen;seine Mautheu, als bloße Auflagen auf den Ruingelegt, vollenden nur das Verderben, indem sieinnerlich allen Verkehr gcdrittheilt und geviertheilthaben, und äußerlich bey der innern politischenGestaltung den Nachbarn allzu lächerlich erscheinen,als daß sie ihnen eine billige Reoiprocität abge-winnen sollten. Teutschland, auf solche Weise vomWelthandel völlig ausgeschlossen, ist nichts als derverkümmerte Jahrmarkt allein geblieben, auf demalle Ausländer', den armseligen Erwerb noch thei-len mit der inländischen Industrie, ohne daß siedieser das Gleiche in der eigenen Heimath gestat-teten. Und während die Nation also, die Ver-zweiflung im Herzen, sich mehr und mehr hin-schwinden sieht, wird der Haushalt des Staatesstets kostbarer und verworrener; er allein läßt esin der allgemeinen Armuth an nichts ermangeln;hat nur die Gegenwart ihre Befriedigung gefun-den, mag die Zukunft weiter sorgen. Was sieaber bringen möge, so viel ist gewiß, daß auf die-sem Wege Teutschland im Verflufse des laufendenJahrhunderts dahin gelangen wird, wo Spanienim verflossenen gestanden: seine Städte verödet,seine Straßen mit Gras bewachsen, die Reste sei-ner Industrie ausaewandert, seine Gewerke verarmt,