2g8 Europa und die Revolution.
kommen begreifen, worin der Grund des unauf-hörlichen Geschreyes nach Verfassung in dieser Zeitgelegen.
Wie also die Territorialmacht durch ihrZwk-schentreten und Voueiuanderhalten nach oben jedeEinheit in Teutschlaud ohnmöglich gemacht, so hatsie bisher in der größeren Halste des Reiches diegemeine Frevheit gebunden gehalten, daß sie sichin keine Weise entwickeln kann. Da dem Geisteder Nation dadurch zugleich die Höhe und die Tiefegenommen worden, so ist ihr nichts als jene Mit-telmäßigkeit geblieben, die spießbürgerlich sich an'sEngste und Aermste haftet, und nachdem sie alle Ge-sinnung, alle Würde, alles Selbstgefühl, und allenGcmeingcist ausgetilgt, sie der nächsten Invasionzur sichern Beute vorbereitet. Dazu findet Teutsch-land in die günstigste Lage sich gesetzt, indem esin seinem Contknentalverhältniß zwischen zwey euro-päische Systeme, das russische und das englisch-französische, in die Mitte tritt, die es in gedrun-gener Masse trennen und isoliren mußte, die sichaber bey seiner jetzigen leichten Zersetzbarkeit beyjeder Gegenwirkung in ihm entladen werden.Rußland, in unzugänglicher Ferne gebietend übereine mm militärisch größtentheils coucentrirte Massevon 5 r Millionen Menschen, mit dem kleinstenTheile seiner europäischen Gräizze an die Türkey
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