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Europa und die Revolution
Entstehung
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III. Gegenwart.

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an Hansgesetze für den Nachfolger gebunden. Seit-her hat jene scheußliche Tiranney in diesem Landbegonnen, die das Volk zur tiefsten Erniedrigunghcral'gewürdigt, und die Geschichte häufig mit denfurchtbarsten Greueln befleckt. Nicht etwa, daßwie im übrigen Europa die Gewalt, unter Eben-bürtige sich vertheilend, in ein Feudalsystem sichansgebildet hatte. Nirgend will eine Spur sichzeigen von jenem ritterlichen Geiste, der, indem ermit kühnem Stolze sich unterordnet und mit demHerzen sich unterwirft, damit das Gefühl seinerFreyheit sich ungekräukt bewahrt, und mitten inder conventionellen Ungleichheit eine moralischeGleichheit sich zu retten weiß. Nichts von jenerromantischen, abentheuerlichen Stimmung will fichrühren, nichts von jener höheren Liebe, die dasLeben veredelt: die arme Sage weiß nur von

einigen Riesengeschichten im Geiste der böhmischen,von etwas Jauberwesen, und einigen listigen An-schlägen ihrer Helden zu erzählen; nichts von jenerzarten Ehre, die wie ein Heller Spiegel beymkleinsten Hauche angelaufeu, nichts von Zweykäm-pfen, Lanzen, noch Tyosten. Nirgendwo läßt etwasvon einer Versammlung der Barone fich verspürenfür Gründung der Gesetze, Handhabung von Rechtund Gerechtigkeit, und zur Berathuug über Kriegund Frieden; nie, weder als Ruriks Geschlecht