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III. Gegenwart.
erndcn, nachhaltenden Lebensverrichtnng; zu be-wegt, gespannt und aufgeregt, um sich der Ruhe- hiuzugeben; zu unruhig für den Despotism, zustlavisch für die Freyheit, sucht sie immer aus je-nem sich an die Unabhängigkeit zu retten, und ist> sie dort angelangt, erwacht wieder ein sentimenta-les Sehnen nach den Fleischtöpfen der Dienstbar-keit. Um allen diesen widersinnigen Trieben undverwirrten Bewegungen mehr auf deu Grund zusehen, wird es nothwendig seyn, das; die Betrach-tung einen Augenblick in der Gegenwart verweile,und auf der großen Bühne dieser Verwirrung umsich sehe. Vom eigenen Vaterlands ausgehend,rrnd auf dasselbe sich zurückbeziehend, wird sie eszum Standpunkt wählen, und von da ans, wieeben erst das Successive, so jetzt das Coeristirendein großen Massen zusammenfassen, damit die Be-ziehung derselben, wenn das Besondere nicht dieAufmerksamkeit verwirrt, klarer und bestimmterin die Augen falle.
Auf Italien fällt zuerst der Blick, wenn erüber die Alpen niedersteht. Von je hat ein wun-derbares, geheimnißvolles Verhältniß bestandenzwischen Teutschland und diesem Lande; die Schick-sale beyder Völker waren, als seyen sie unter ei-nem Stern geboren, auf's genaueste verschlungenund verwickelt in einander; wie sie auch die Na-
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