ig2 Europa und die Revolution.
sich löst, wird das Lebensfeuer immer flatternder,ein bloser phosphoresckrender Schein, weil die in-nere Gediegenheit zerflossen. So wird Europavon den Parorismen dieses Wechselflebers heimge-sucht, bald in den Schauern des Despotismszähneklappernd, dann wieder von fliegender, Revo-lntivnshihe heiß überlaufen, immer kraftloser undhinfälliger und matter, und dies Fieber, das zu-erst ein feculares gewesen, hat sich in der Re-formation ans Menschenalter cingezogeu, in derRevolution ist cs auf Stufen alt er znrückgegan-gen, jetzt aber beynahe jährig geworden und fastohne Intermisston, deutet es auf die stets zuneh-mende Verfeichtung der Lebenskräfte, zugleich aberauch auf das Annahen der entscheidenden Crise.Vis dahin wird der Aufruhr fortdaneru in allenLebensgeistern, indem alle Elemente und alle Trie-be, die bestimmt sind, in gemeinsamer Zusammen-wirkung das Leben zu begründen, einander abge-sagt, und eine allgemeine Protcstation Aller gegenAlle sie auseinander hält. So ist alles innere Le-bensmaß unmäßig worden, der Organism von innenheraus ansgehöhlt, das krankhafte Lebensgefühleine falsche Gesundheit lügend; nur jene unstäte,hastige Unruhe und Unsicherheit in allem Thun,Las diese Zeit bezeichnet, verräth die Größe desinner» Uebels. Zu trüg zu einer kräftigen, dau-