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II. Vergangenheit.
der neuen Herrschaft, und in ihr jene furchtbareAuflösung aller moralischen Kräfte, die allein dieGesellschaft erhalten mögen; jene innere Hinfällig-keit und Abgeschlagenheit des Lebensgefühls undjene Erschlaffung und Lähmung aller Lebensgeister,die großen Ausschweifungen zu folgen pflegen. Nurdie Heere hatten in der ununterbrochenen Hebungdes Krieges sich kräftig und lebendig zu erhaltengewußt; in der Waffenehre hatte sich bey ihnenein Stock neuer Ueberlieferung angehäuft; einneuer Adel des Schwerdtes hatte sich gebildet, dendie Beute Europas zu bereichern angefangeu; undin der Subordination unter die Macht, die Ta-lente und das Glück der Anführer hatte eben so,mitten in der Anarchie, ein mächtiger Keim durch-greifender Autorität sich angesetzt. Da das bür-gerliche Regiment in Verachtung gefallen, konnteeine neue, ehrfurchtgebietende Herrschaft nur vondaher kommen. Nachdem Mehrere ohne Entschlos-senheit nach der Gewalt gegriffen, fiel sie endlichdem Glücklichsten anheim, und er bestieg als Con-sul erst den curulischen Stuhl, bald als Kaiserden Thron. Er hatte Frankreich sich mit demHeer erobert, und sah bald ein, daß er das Ge-wonnene, wie ein Feldlager, nach allen Grundsätzenpolitischer Strategie befestigen und vertheidigenmüsse. Darum sollte der Despotismus der alten