iZL Europa und die Revolution.
Irland im Kanäle, der dies Land von Englandtrennt, gegen die Mündungen des Rheins, denStrom hinauf, den Mayn entlang, zum Böhmer-walde, durch die Oder bis zu den Gräuzen derdritten Kirche, der altgrichischen, die sich schonfrüher abgerissen. Und cs beharrte im Südendieser Linie das alte, geistige Continent in seinemFortbestand; im Norden aber hatten die Fluthender neuen Glanbensfreyheit es bedeckt, und wah-rend jenes Feste in Inseln und Halbinseln sichins neue, bewegliche Element erstreckt, ist das invielen Buchten, Meerbusen und Binnenseen seiner-seits ins alte Continent eingedrnngen.
So war der Kampf des Mittelalters nacheiner Richtung ausgekämpst, indem die eine Kir-che in zwey Reiche sich geschieden, ein mitternächt-liches und ein mittägliches, die fortan gegeneinan-der sich in feindliche Opposition versetzten. Eswar leicht abzusehen, daß in der andern Richtung,der des weltlichen Regiments nämlich, gleiche Ent-wicklung zu ohngefähr gleichem Ziele führen müsse.Dieselben Gährungsstoffe, die im Glanbensgebketezuletzt zu jener Trennung geführt, mußten indem europäischen Staatskörper dieselbe Fermenta-tion entzünden, die bey seiner gröberen Naturzwar später, aber zuletzt doch unausbleiblich, ineine ähnliche Crise sich entschied. All» die inner»